http://www.40sekunden.de/index.htm

So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen! Psalm 90,12

 "Neue Scheibenwischer wären kein Luxus", überlegt Jim, "bei diesem starken Regen sind sie völlig überfordert." Er wirft einen Blick zur Uhr auf dem Armaturenbrett: Kurz vor elf. In einer halben Stunde dürfte er zu Hause sein.

 

Wenn Jim wüsste, dass er nur noch eine Minute zu leben hat! Noch eine Minute! Er reibt sich die Augen. Vier Stunden Fahrt liegen bereits hinter ihm. "Bald haben wir Urlaub. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Den Regen habe ich satt!"

 

Noch 50 Sekunden! Jemand aus dem entgegenkommenden Wagen wirft einen glühenden Zigarettenstummel aus dem Fenster. Die glimmende Asche versprüht auf der Motorhaube.

 

Noch 40 Sekunden! jm Urlaub nächstes Jahr sollten wir in den Süden an die Sonne fliegen."

 

Noch 30 Sekunden! Das Licht der Scheinwerfer scheint im Wasser zu ertrinken. Jim gähnt; er ist hundemüde.

 

Noch 20 Sekunden! "in den Süden fliegen eine schöne Idee, aber teuer. Ich sollte mich wirklich mal nach einem neuen Job umsehen ..."

 

Noch 10 Sekunden! Bei einer Geschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde legt das Auto in der Sekunde gut 22 Meter zurück.

 

Noch 5 Sekunden! Stimmt etwas nicht? Seine Augen durchbohren die nasse Scheibe. Entsetzt tritt er auf die Bremse: Ein Lastwagen steht auf seiner Spur! Jim reißt das Steuer nach links. Doch auf der Gegenfahrbahn kommt ihm ein Jeep entgegen. Frontalzusammenstoß.   Keine Sekunde mehr zu leben!

 

Etwas Ähnliches kann jedem zustoßen. Müssen wir deshalb in ständiger Angst leben? Sicher nicht, aber wir sollten Antworten auf die entscheidenden Fragen haben: Auf weiches Ziel steuert mein Leben zu?   Bin ich vorbereitet, wenn es ganz plötzlich zu Ende gehen sollte? Weiß ich, was mich danach erwartet?

 

 

Entweder - oder...

Immer und ewig

Mit den machtvollen und ergreifenden Worten "O Ewigkweit, du Donnerwort" beginnt ein altes Kirchenlied von Johann von Rist
Wer hätte nicht schon über die Ewigkeit nachgedacht? Der Gedanke daran ist in der Tat so übermächtig und unfassbar groß, dass er unseren Verstand bei weitem übersteigt.
Was Ewigkeit wirklich bedeutet, kann kein menschlicher Geist erfassen

O Ewigkeit, du Donnerwort,
du Schwert, das durch die Seele bohrt,
du Anfang ohne Ende!
O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit,
vielleicht schon morgen oder heut
fall ich in deine Hände

Was werden Sie dort antreffen? Ewiges Verloren-Sein oder ewiges Leben in Glückseligkeit? Über die Tragweite dieser beiden ewigen Zustände kann nur Gott selbst Auskunft geben.
Die folgenden Gegenüberstellungen zeigen, wie Gott, der Allmächtige, Heilige und Gerechte, dieses "Entweder-oder" in seinem Wort, das die Wahrheit ist, beschreibt

Entweder verloren - oder gerettet!     

Die Spreu wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. (Matthäus 3, 12)

Seinen Weizen wird er in die Scheune sammeln. (Matthäus 3, 12)

Der breite Weg führt zum Verderben. (Matthäus 7, 13)

Der schmale Weg führt zum Leben. (Matthäus 7, 14)

Der unnütze Knecht wird in die äußerste Finsternis geworfen (Matthäus 25, 30)

Der gute Knecht geht ein in die Freude seines Herrn. (Matthäus 25, 21)

Zu denen zur Linken wird er sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist. (Matthäus 25, 41)

Zu denen zu seiner Rechten wird er sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das er euch bereitet hat. (Matthäus 25, 34)

 

   Entweder Gericht - oder Glückseligkeit

Das Unkraut wird zusammengelesen und im Feuer verbrannt werden. (Matthäus 13, 40)

Die Gerechten werden leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. (Matthäus 13, 43)

Die das Böse verübt haben, werden aus den Gräbern hervorkommen zur Auferstehung des Gerichts. (Johannes 5, 29)

Die das Gute getan haben, werden aus den Gräbern hervorkommen zur Auferstehung des Lebens. (Johannes 5, 29)

Die einen wachen auf zur Schande, zu ewigem Abscheu. (Daniel 12, 2)

Die anderen wachen auf zu ewigem Leben. (Daniel 12, 2)

Die Gott nicht kennen und dem Evangelium unseres Hernn Jesus Christus nicht gehorchen, werden Strafe erleiden, ewiges Verderben. (2. Thessalonicher-Brief 1, 8.9)

Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz aufgekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. (1. Korinther-Brief 2, 9)

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Niemand wird bestreiten, dass er einmal sterben muss. Doch wie unterschiedlich sind die Vorstellungen darüber, wie es danach dann sein wird. Ist das Leben nicht wie eine Blume, die für eine kurze Zeit aufblüht und dann verwelkt? So trägt auch der Mensch schon bei seiner Geburt den Keim des Todes in sich. Da ist die Frage allzu berechtigt, ob damit der Sinn des Lebens erfüllt sein sollte.

Nicht wenige Menschen glauben, mit dem Tod sei alles aus, weil sie alles Werdende auch vergehen sehen. Auch meinen welche, ihr Verstand verbiete ihnen, an eine Auferstehung zu glauben, da doch aus dem zum Staub der Erde zurückgekehrten toten Körper nicht wieder etwas hervorkommen könne. Andere wollen durch die Verbrennung der Frage nach der Auferstehung ausweichen. Viele sind über obige Fragen in völliger Unsicherheit und erwarten erst nach dem Tod ihre Abklärung. Es gibt aber auch Menschen, die große Anstrengungen machen, um nach dem Tod einem gnädigen Gott ihre guten Werke vorweisen zu können. Der Tod flößt Angst und Schrecken ein, denn wer würde sich nicht vor dem Sterben fürchten? Wenn es nur ein biologischer Vorgang wäre, warum dann Angst? Mancher mag sich wünschen, dass mit dem Tod alles aus sei, damit er sein jetziges Leben ungestört weiterfahren kann.

Jeder, der sich ehrlich obige Frage stellt, fühlt, dass der Tod nicht das Ende sein kann. Das Gewissen des Menschen zeugt dagegen.

Der Mensch ist nicht anderen Geschöpfen gleich, sonst würde er sich ja auf die Stufe der Tiere stellen. Gott hat ihm seinen Odem gegeben und damit empfing er eine unsterbliche Seele. Sein Leib mag sterben und zur Erde zurückkehren, doch seine Seele und sein Geist haben ewige Existenz. Sie sind es, die ihn auch immer wieder daran erinnern: "So lehre uns denn zählen unsere Tage, auf dass wir ein weises Herz erlangen". (Psalm 90, 12)
Ob der Mensch daran glaubt oder nicht, ändert nichts an der Tatsache der Auferstehung und des Lebens nach dem Tod. Gott hat genügend Beweise dafür gegeben. Der größte Beweis dafür ist die Auferstehung des Herrn Jesus Christus. Er wurde gekreuzigt, starb, wurde in ein Grab gelegt und am dritten Tag auferweckt. Viele haben Ihn gesehen und es bezeugt. Ebenso bezeugt Gott in seinem untrüglichen Wort, dass der Mensch leibhaftig auferstehen wird. Schon die Natur bestätigt diese Wahrheit. Ein Weizenkorn, das in die Erde gelegt wird, stirbt, verfault, aber es entsteht ein Keim, ein Halm, eine Ähre: Leben aus dem Tod ist da. Wie viel mehr wird dies bei dem Menschen der Fall sein, der eine unsterbliche Seele hat. Seine Seele und sein Geist werden wieder mit dem Leib vereinigt, um dann vor Gott zu stehen.
Der Mensch will dies nicht wahrhaben, doch sollte es bei Gott etwas geben, das Er nicht vermöchte? Auch die Chemie lehrt, dass es im Weltall keinen Stoff gibt, der aufhört zu existieren. Kein Mensch kann die Materie auflösen, kein Wassertropfen geht verloren. Nur der Mensch soll in "nichts" aufgelöst werden. Wo bleibt da die Logik?

Wie kann man nun Gewissheit über das Leben nach dem Tod haben? Es gibt nur Einen, der darüber Auskunft geben kann, nämlich Gott selbst. Und Er hat uns darüber ausreichend Mitteilung gemacht in seinem heiligen Wort, der Bibel. Im Evangelium Lukas, Kapitel 16, 19-31, stellt Gott uns zwei Menschen vor, die wir als Vorbilder für die ganze Menschheit betrachten können. Der erste, dessen Name nicht genannt wird, obgleich der Herr Jesus uns sowohl seinen Namen als auch seine Adresse hätte angeben können, lebte alle Tage fröhlich und in Prunk. Er ist genau das Bild derjenigen Menschen, die weder nach Gott noch nach einem Weiterleben nach dem Tod fragen. Vielleicht war er sogar ein Gottesleugner. Aber sobald er gestorben war, schlug er, d.h. seine Seele und sein Geist, im Zustand des Hades seine Augen auf. Jetzt erkannte er, dass er nicht tot war, sondern dass nur sein Körper, die Hülle, in der seine Persönlichkeit, sein "ich" gewohnt hatte, getrennt war von ihm selbst. Er selbst existierte weiter, konnte fühlen, sehen, sprechen und Qualen leiden, obgleich er sich noch nicht an seinem endgültigen Bestimmungsort befand.

Die zweite Person dagegen wird uns mit Namen genannt, weil der Herr Jesus die Seinen kennt und sie mit Namen nennt (Johannes 10, 3+27). Dieser Lazarus befand sich nach seinem Tod in völliger Glückseligkeit, was durch den Ausdruck "im Schoße Abrahams" verständlich gemacht wird. Zu seinen Lebzeiten war er durch den Glauben an seinen Erlöser und dessen Wort zur Gewissheit gelangt, dass es ein Leben nach dem Tod, ja, sogar ewiges Leben gibt. Beide Personen warten jetzt auf die Auferstehung: Lazarus auf die erste Auferstehung aus den Toten zum Empfang eines neuen Leibes und die Aufnahme ins Vaterhaus, jener Erstgenannte aber auf die Auferstehung der Toten, welche 1000 Jahre später stattfindet und das Gericht vor dem großen weißen Thron zur Folge hat (Offenbarung 20, 11-15).

Gott sagt den Menschen, die ohne Ihn ihr Leben führen: "Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben." Wer würde dies bestreiten? Doch Er sagt weiter: "... danach aber das Gericht" (Hebräer 9, 27). Von Gericht hört der Mensch nicht gern, doch wegen seiner absoluten Heiligkeit und Gerechtigkeit kann Gott nicht anders, als den in Sünde gefallenen und ohne Ihn lebenden Menschen zu richten.

Es trifft also nicht zu, dass mit dem Tod alles aus sei, sondern aufgrund seiner ewigen Existenz wird der Mensch Gott nicht entfliehen können, sondern wegen seiner Sünden vor Ihm stehen müssen. Die Ablehnung dieser Wahrheit ist Selbstbetrug.

Gott wird einem jeden vergelten nach seinen Werken, es sei Gutes oder Böses.

Gottes Wort sagt: "Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken." (Offenbarung 20, 12)

Welch große Schuld lädt sich der Mensch auf, der dem Wort Gottes nicht glaubt und seinen Willen nicht tut! Jeder, der an ein Leben nach dem Tod nicht glauben will, kommt an den Ort, "wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt." (Markus 9, 46)

"Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen" (Offenbarung 20, 15). "Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit." (Offenbarung 14, 11)

Das ist das Los eines jeden unbußfertigen Menschen, wenn er, ohne mit Gott versöhnt zu sein, diese Erde verlässt. Es ist eine Existenz mit unsagbaren Qualen.

Noch leben wir in der Zeit der Gnade, wo Gott bereit ist, zu retten von dem kommenden Zorn. Lieber Leser, lassen Sie sich deshalb nicht täuschen über die Frage des Lebens nach dem Tod. Es geht um Wohl und Wehe Ihrer eigenen unsterblichen Seele. Unterwerfen Sie sich der ernsten Wahrheit, solange die wunderbare Gnade Gottes noch zur Verfügung steht.

Du kommst nicht im Leben an JESUS vorbei,
auch wenn du gestorben, das ist einerlei -
du stehst wieder auf, weil die Schrift es so spricht,

du kommst nicht umhin, vorbei kommst du nicht!

Kommen Sie zu dem, der gesagt hat: "Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?" (Johannes 11, 25+26)

 


   

powered by Beepworld