HEILUNG

Die meisten Menschen wollen nicht krank sein. Jeder von uns hat eine gottgegebene Aversion gegen Krankheit,Seuchen und Sterben. Wenn wir krank sind, wollen wir wieder gesund werden. Gott will nicht, dass auch nur einer von uns krank ist. Er erlegt niemandem Krankheit auf.Und obwohl das nicht immer der Fall war, ist das jedoch heute mit Sicherheit so. Darum geht es im Folgenden.

Zur Zeit des Alten Testaments versprach Gott den Israeliten, dass Er alle ihre Krankheiten wegnehmen und keine Seuchen auf sie legen werde, falls sie das Gesetz von Mose hielten. Er sagte jedoch auch, dass Flüche auf sie kommen würden, falls sie das Gesetz nicht hielten – und so geschah es dann auch! Krankheit, Seuchen und Plagen waren einer dieser Flüche. Als Jesus für uns am Kreuz starb, nahm Er all diese Flüche weg.  Es ist sehr wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind.

Jesus wurde zum Fluch ---- damit wir Segen empfangen können.
Galater 3,13-14    Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Kreuz hängt. Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Heiden durch ihn der Segen Abrahams zuteil wird und wir so aufgrund des Glaubens den verheißenen Geist empfangen.

Gott ist sich der Tatsache sehr wohl bewusst, dass Krankheit niemals ein Segen ist. Gott selbst ist nie krank. Jesus war nie krank – und als Er hier auf der Erde diente, behandelte Er Krankheit als Feind. In den Evangelien gibt es siebzehn dokumentierte Fälle, wo Jesus jeden anwesenden Kranken heilte, und 47 weitere Fälle, wo Jesus ein oder zwei Menschen heilte. Jesus lehnte es niemals ab jemanden zu heilen, egal um welche Krankheit und welchen Fall es sich auch handelte.

In der Apostelgeschichte fasst Petrus das so zusammen: „Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.“ Petrus erkannte, dass es der Teufel war, der all diese Menschen mit Krankheit tyrannisierte, und nicht Gott. Jesus kam um die Werke des Teufels zu zerstören6 und ein Aspekt, das zu erreichen, war Kranke zu heilen. Genauso wie Jesus das Thema Sünde ein für allemal erledigte, wurde Er am Kreuz schließlich ein für allemal mit Krankheit, Seuchen und Gebrechen fertig.

Jes 53,4-5         Doch wahrlich, unsere Krankheit trug er, und unsere Schmerzen lud er auf sich; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und geplagt; aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Das soll nicht heißen, dass Christen nicht krank werden, weil Jesus mit Krankheit fertig geworden ist. Manchmal werden sie krank, ganz genauso wie Christen, deren Sünden vergeben worden sind, manchmal sündigen. Das ist jedoch nicht so, weil Gott das will. Und sollten wir doch einmal krank werden, so hat Gott uns das Heilmittel schon zur Verfügung gestellt. Wenn wir uns das Neue Testament anschauen, dann finden wir dort verschiedene Möglichkeiten, wie wir Heilung empfangen können. Jakobus erklärt uns, dass jemand, der krank ist, die Ältesten der Gemeinde rufen soll, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben: „Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, ...“  Gott gibt der Gemeinde auch geistliche Heilungsgaben. Und genauso wie Jesus Seine Jünger bevollmächtigte das Evangelium zu predigen, unreine Geister auszutreiben und Kranke zu heilen, bevollmächtigt Er auch heute Glaubende dazu dasselbe zu tun.

Mk 16,17-18      Diese Zeichen aber werden denen folgen, welche glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufnehmen, und wenn sie etwas Tödliches trinken, so wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

Wenn du ein glaubender Christ bist, bist auch du bevollmächtigt Kranke zu heilen – aber du musst wissen wie. Es ist wie bei den meisten Dingen. Wenn wir das Falsche tun, erzielen wir auch hier keine richtigen Ergebnisse. Im folgenden nun einige der wesentlichen Prinzipien, die wir anwenden müssen.

Was wir über Heilung glauben muss stimmen. Wie wir bereits festgestellt haben, hat Jesus am Kreuz alle Krankheiten, Seuchen und Gebrechen geheilt. Wenn wir also schon geheilt worden sind, dann müssen wir Gott nicht bitten uns noch einmal zu heilen – Er hat es ja bereits getan! Alles, was wir jetzt brauchen, ist, dass die Heilung sich in unserem Körper manifestiert. Das ist wie der Unterschied, 1 Million Euro zu brauchen und nicht zu haben, oder 1 Million Euro auf der Bank zu haben und nur noch wissen zu müssen, wie man sie abheben kann!

Da wir durch Offenbarung der Schrift wissen, dass wir ‚geheilt sind’, ist es falsch zu glauben, ‚dass Gott manchmal heilt und manchmal nicht.’ Wenn wir das glauben, dann können dafür, dass Gott jetzt eine bestimmte Person heilen wird, keinen Glauben haben, da es sich ja gerade bei ihr um einen der Fälle handeln könnte, wo Gott nicht heilt! Wenn wir in einem konkreten Fall keine Manifestation von Heilung sehen, liegt das nicht daran, dass Gott nicht geheilt hat, sondern daran, dass wir nicht in der Lage waren es zu erreichen, dass die Heilung sich in dem Körper dieses Menschen manifestiert.

Mk 11,23-24      Denn wahrlich, ich sage euch, wenn jemand zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelte, sondern glaubte, daß das, was er sagt, geschieht, so wird es ihm zuteil werden.Darum sage ich euch: Alles, was ihr im Gebet verlangt, glaubet, daß ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil werden!

Wenn Gott am Kreuz schon jeden Menschen geheilt hat, dann sollten wir nicht beten: Wenn es dein Wille ist, Gott, dann heile bitte XY! Nein, es ist immer Gottes Wille XY zu heilen, wie es immer Sein Wille ist die Sünden jedes Menschen zu vergeben.Wir müssen ‚völlig davon überzeugt’ sein (den Glauben haben), dass Gott immer heilt. Eine rein Intellektuelle Zustimmung reicht nicht aus. Hier ist vielmehr Herzensglauben nötig. Eine Möglichkeit den zu bekommen, ist über Schriftstellen zu meditieren, die aussagen, dass Jesus uns am Kreuz geheilt hat.

Unser Glaube darf nicht durch Unglauben neutralisiert werden. Es ist möglich gleichzeitig Glauben und Unglauben zu haben. Falls das so ist, wird keine Manifestation von Heilung stattfinden. In dem Fall des jungen Mannes mit dem unreinen Geist  konnten die Jünger, die Glauben für Heilung besaßen und bis dahin schon viele geheilt hatten, diesen unreinen Geist nicht austreiben. Denn sie besaßen gleichzeitig auch Unglauben. Unglauben, sei es bei dem, der betet, bei dem, für den gebetet wird, oder bei den Umstehenden wird eine Manifestation von Heilung entweder hindern oder sogar ganz stoppen. Selbst Jesus konnte nicht viele mächtige Werke tun, wenn Unglaube anwesend war.

Mk 6,4-6           Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seiner Vaterstadt und bei seinen Verwandten und in seinem Hause. Und er konnte daselbst kein Wunder tun, außer daß er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte. Und er verwunderte sich wegen ihres Unglaubens und zog durch die Dörfer ringsumher und lehrte.                                                                                                                                              Wenn Er bemerkte, dass Menschen mit Unglauben da waren, unternahm Er etwas um mit diesem Problem fertig zu werden. Es ist möglich von Unglauben frei zu werden. Das kann man entweder durch korrekte Lehre erreichen oder dadurch, dass man die Wahrheit empfängt (wo Unglaube wegen falscher Lehre oder Unkenntnis darüber eingedrungen ist, dass Jesus schon geheilt hat). In den Fällen, wo Unglaube die Folge unserer Sinneswahrnehmung ist, die im Gegensatz zum Wort Gottes steht, können wir durch Gebet und Fasten davon frei werden.Gottes Wort ist ewig wahr. Wenn wir es wirklich glauben (durch Seine Striemen seid ihr geheilt) und nicht dass, was uns unsere fünf Sinne sagen (mein Arm ist gebrochen), dann muss die physikalische Realität schließlich mit der ewigen Realität des Wortes Gottes in Einklang kommen. Das ist der ‚Mechanismus’, wie die geistliche Realität, dass Jesus uns auf Golgatha geheilt hat, auf die diesseitige physikalische Ebene gebracht wird. Und unser gebrochener Arm wird durch glaubendes Gebet entweder sofort oder über einen längeren Zeitraum hinweg gesund gemacht.

Mt 14,28-31       Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen! Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?

Jesus lehrte Seine Jünger, direkt zu dem Problem und nicht mit Gott über das Problem zu sprechen. Das heißt, wir beten nicht: Vater, bitte heile den gebrochenen Arm von XY! Wir legen unsere Hände auf den Arm und sprechen direkt zu dem Problem. Wir befehlen (so oder ähnlich): Arm, sei heil in Jesu Namen! Wir können zu unseren eigenen Leiden genauso wie zu denen anderer sprechen. Diese Art zu beten mag seltsam erscheinen, doch Jesus selbst betete so und die Apostel ebenfalls. Lk 4,39 Und er trat zu ihr und bedrohte das Fieber, und es verließ sie. Und alsbald stand sie auf und diente ihm.

Und es wird bei uns genauso funktionieren. Wenn wir die Heilungen studieren, die Jesus und die Apostel vollbrachten, dann stellen wir fest, dass sowohl Glaube als auch Werke beteiligt waren. (Jakobus erklärt uns sehr klar, dass Glaube ohne Werke tot ist.) So sehen wir, wie Jesus den Mann mit der verdorrten Hand auffordert: „Strecke deine Hand aus!“ Und als der Mann sie ausstreckte, wurde die Hand geheilt. Der für Heilung vorhandene Glaube muss durch Werke demonstriert werden, damit sich Heilung auch manifestiert!

Dies sind nur einige der Prinzipien, die wir verstehen und anwenden müssen, wenn wir Menschen geheilt sehen wollen.

 

 


   

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