Die Hölle ist real, ich war da ... von Jennifer Perez

Gott segne euch, Brüder und Schwestern; bitte öffnet eure Bibeln und schlagt Joel 2:28 auf .... „Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen. Eure Männer und Frauen werden dann zu Propheten; Alte und Junge haben Träume und Visionen...“

Ich heiße Jennifer Perez und bin 15 Jahre alt. Für mich, als Teenager, ist es echt schwer zu euch zu kommen und mein sündhaftes Vorleben offen darzulegen. Aber mit der Hilfe des Heiligen Geistes, wird es, durch die Kraft, die ER mir gibt, gehen. All das, was ich euch bezeugen werde, soll zur Verherrlichung und Ehre meines Herrn Jesus Christus sein. Ich werde keine neue Lehre aufstellen, sondern euch nur das bezeugen, was ich sah, was ich hörte und was ich fühlte.

Zuerst möchte ich euch etwas über meine Familie berichten. Meine Eltern sind Christen und sie lebten Jesus in Wort und Wandel vor mir aus. Anlässlich einer Evangelisation mit Nicky Cruz nahm ich Jesus als den Herrn über mein Leben an. Zwei Jahre lang lebte ich nach dem Wort Gottes. Als ich dann zur High School kam, wurde ich jedoch rebellisch und verließ den Weg des Herrn. Ich rebellierte gegen meine Eltern und fing an Drogen zu nehmen. Das brachten mir meine damaligen Freunde bei.

Ich dachte, dass ich eine Christin wäre und in der Lage sei meine Freunde zu Jesus zu führen. Aber stattdessen brachten sie mich zurück in die Welt. Ich rebellierte gegen meine Eltern ... und, sie dachten, dass das bei Teenagern eben so üblich wäre. Aber, in Wirklichkeit waren es die Drogen, die es verursachten, dass ich mich so verhielt. Als ich gegen meine Eltern rebellierte, kamen böse Geister in mich hinein. Meine Eltern erzogen mich genau und streng. Sie ließen mich nie allein ausgehen; ich durfte auch keine Nacht im Haus einer Freundin schlafen. So tat ich also alles heimlich und hinter ihrem Rücken. Ich fing an die Schule zu schwänzen. Dann ging ich kaum noch zur Schule ... all das tat ich um Drogen zu nehmen. Ich war bereits dabei süchtig zu werden ... aber der Herr rettete mich schließlich aus all dem. Wie ich schon sagte – ich war eine Christin (lebte aber nicht so ...).

Mein Erfahrungsbericht begann am 2. Mail 1997. Ich hatte einen Freund – aber wir waren nur so befreundet, nicht mehr und nicht weniger – und, er wusste das auch. Ich dachte, dass ich ihn kennen würde, aber in Wahrheit kannte ich ihn eigentlich überhaupt nicht. In jener Nacht rief er mich an und fragte, ob ich mit ihm was unternehmen wolle. Meine Eltern waren nicht da. Sie waren, wie an jedem Freitag, bei der Gebetsversamm- lung. Ich hatte ihnen gesagt, dass ich zu Hause bleiben wolle, da ich mich krank fühlte. Außerdem war ich wütend auf sie, da sie mich, entgegen meiner Planung mit einem anderen Freund auszugehen, nicht gehen lassen wollten. So hatte ich sie darum gebeten, dass ich zu Hause bleiben könne – und, sie ließen es zu. Als sie nun zur Gebetsver- sammlung fuhren, rief mein Freund an. Er fragte mich: Warum kommst du nicht raus? Deine Eltern sind doch weg...!“ Ich dachte bei mir „..Eigentlich möchte ich nicht un- gehorsam meinen Eltern gegenüber sein, aber wenn ich dennoch heimlich gehe, werden sie es vielleicht niemals merken ...“ - so ging dann in der Nacht von zu Hause fort. In dieser Nacht kamen meine Eltern nach Hause und gingen dann auch gleich ins Bett. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereit, das Haus zu verlassen und rief meinen Freund an. Ich sagte ihm, dass er an der Straßenecke auf mich warten und keinesfalls an unserem Haus vorbeifahren solle, da das vielleicht meine Eltern aufwecken und alles ruinieren würde. So schob ich Kissen unter meine Bettdecke und kletterte aus dem Fenster. Ich lebe in einem Haus mit zwei Stockwerken und alle Fenster des Hauses sind ver- schraubt. Aber meine Fenster nicht, da meine Eltern mir vertrauten. So missbrauchte ich das Vertrauen meiner Eltern. Da mein Zimmer im 2. Stock ist, musste ich also hinunter- springen, um auf den Erdboden zu kommen. Der Herr hatte alles aber schon im voraus geplant, sonst hätte ich mir vermutlich einen Fuß gebrochen – aber, das hätte alles Kommende verhindert, was der Herr für mich geplant hatte.

So ging ich die Strasse herunter und traf auf meinen Freund, der schon auf mich gewartet hatte. Aber, als wir zum Auto kamen, sah ich drinnen 3 junge Männer und 1 Mädchen. Ich dachte bei mir: „Ich werde, außer Drogen nehmen und zu trinken, nichts anderes tun.“ Aber im Denken an 3 junge Männer und einem Mädchen außer mir, wurde ich die Furcht nicht los, sie könnten mir etwas antun. Dennoch stieg ich in das Auto und wir fuhren weg. Ursprünglich hatte mir mein Freund vorher am Telefon gesagt, dass er nur mit mir in der Stadt umherfahren wolle. Da hatte ich „O.K. ... das hört sich nach Spaß an...“ gesagt, und deshalb hatte ich mich mit ihm dann getroffen. Niemals hatte ich angenommen, dass er mich in ein Motel bringen würde. Aber dorthin fuhren wir.

Als wir dann in einem Motel ankamen, ließen sie das andere Mädchen und mich bei einem Münzwaschsalon, der zum Motel gehörte, aus dem Auto. Sie sagten uns, dass wir dort warten sollen, bis sie noch einen anderen Freund abgeholt hätten. Ich sagte „O.K.“, aber ich vermute, dass sie eigentlich nur ein Zimmer im Motel mieteten. Als sie dann wieder kamen, nahmen sie uns dann mit in ein Motel-Zimmer. Sie sagten „Habt keine Angst – vertraut uns. Wir machen nichts weiter. Wir warten nur auf unseren anderen Freund, und dann fahren wir alle zusammen von hier weg.“ So vertraute ich meinen Freunden – ich dachte, sie würden mir nie weh tun; aber in Wirklichkeit kannte ich sie eigentlich überhaupt nicht.

Zuerst unterhielten wir uns eine Zeit lang, bis ich dann schließlich sagte „Warum holen wir uns nichts zu trinken, während wir hier warten?“ So verließen mein Freund und ich den Raum und gingen in das kleine Restaurant, das vorn am Motel war. Wir kauften uns drei Sprites und gingen dann zurück in das Zimmer. Wir gossen die 'Sprites' in Tassen. Währenddessen sah ich keinen Beutel oder irgendetwas Verdächtiges, das so aussehen könne, als das mir etwas ins Getränk getan würde, oder das man mir irgendetwas an- tun würde. Es sah alles so harmlos aus.

Ich ging auf die Toilette um mir die Haare zurecht zu legen, und als ich dann wieder ins Zimmer kam, stand auch für mich bereits eine Tasse mit „Sprite“ da. Vorher schob ich mir noch ein Erdbeerkaugummi in den Mund und trank aus der Tasse – in der Annahme, dass 'Sprite' drin wäre. Danach weiß ich nicht mehr, was mit mir geschah.

Als ich wieder sehen konnte, merkte ich, wie mein Geist aus meinem Körper herausging. Ich stellte fest, dass ich einem Krankenhaus war, da ich Ärzte und Krankenschwestern um mich herum sah. Als ich außerhalb meines Körpers war, sah ich meinen Körper auf dem Bett. Du weißt, wie das ist, wenn du in den Spiegel siehst und eine Widerspiegelung deiner selber darin siehst. Aber ich sah keine Widerspiegelung von mir selber – ich sah meinen Körper bewegungslos auf dem Bett liegen. - Als mich umdrehte, sah ich plötzlich 2 Männer, die in Rot gekleidet waren. „Komm mit uns!“ sagten sie und griffen mich an den Armen.

Sie brachten mich an einen Ort – und als ich mich umsah, stellte ich fest, dass ich im Himmel war! Das Erste, was ich sah, war eine große, hohe Mauer. Sie war weiß und erstreckte sich so weit, sodass sie so aussah, als hätte sie kein Ende. In der Mitte der Mauer war eine Tür – eine lange Tür – aber sie war geschlossen.

Im Alten Testament spricht Mose von der Stiftshütte und beschreibt ihre einzelnen Teile. Und, ich erinnere mich daran, dass die Mauer ebenso aussah. Rechts neben der Tür, war ein großer Stuhl, und ein kleinerer Stuhl stand rechts davon. Beide sahen so aus, als ob sie ganz aus Gold wären. Zu meiner Rechten sah ich eine große, schwarze Tür - es war so dunkel um sie herum, aber weil sie eine Türklinke hatte, weiß ich, dass es eine Tür war. Es war eine sehr hässliche Tür. Aber zu meiner Linken sah ich das Paradies; dort sah ich Bäume, einen kristallklaren Wasserfall und Gras. Es war ein solch friedevoller Ort ... aber, ich sah niemanden dort.

Ich sah auf und sah den himmlischen Vater vor mir. Ich konnte sein Gesicht wegen all der Herrlichkeit, die IHN umgab, nicht sehen; diese Herrlichkeit war so großartig, so strahlend, so scheinend und erleuchtete den ganzen Himmel. ER war/ist das Licht. Ich konnte aber Seinen Körper sehen - und Sein Körper war mit dem Seines Sohnes verbunden, obwohl sie innerlich doch zwei Personen waren – sie waren eins und doch zwei Personen, man konnte die Trennung als solche sehen. Sie waren ineinander und zusammen – und doch 2 Personen.

Rechts von ihnen sah ich zwei Engel, Gabriel und Michael. Ich hätte ihre Namen nicht gewusst, wenn ich sie nicht an ihren Stirnen hätte lesen können.

Als ich nun so vor dem himmlischen Vater stand, fühlte ich mich schrecklich schmutzig! Ich fiel auf meine Knie und fing heftig an zu weinen. Ich schämte mich entsetzlich. Auch wenn ich Ihre Gesichter nicht sehen konnte, so hätte ich es eigentlich auch nicht gewollt sie anzusehen, weil ich mich so sehr schämte. Als ich so vor dem Herrn kniete, zeigte ER mir mein Leben wie in einem Film – vom Anfang bis zum Ende. ER sagte mir dann, dass der wichtigste Teil meines Lebens, der Zeitabschnitt nach meiner Bekehrung war – und all das, was ich danach getan hatte. Ich hatte meinen Freunden gesagt, dass ich ein Christ sei, aber letztlich und wirklich hatte mein Leben keine Frucht gebracht. Schließlich sagte ER mir, dass es mir bestimmt sei, zur Hölle zu gehen.

Der Engel Gabriel kam und nahm mich am Arm. Er führte mich zu dieser widerlichen, schwarzen Tür, die ich am Liebsten überhaupt nicht angesehen hätte. Ich versuchte stehen zu bleiben, aber ich konnte nicht, da ich im Geist war – und so gingen wir durch diese schreckliche Tür. Als wir auf der anderen Seite dieser Tür war, umfing uns tiefe Dunkelheit, sodass ich noch nicht einmal mich selber sehen konnte. Dann fingen wir an sehr schnell zu fallen, wie beim Wellenreiten auf einer Welle. Je tiefer ich fiel, um so heißer wurde es. Ich schloss meine Augen – ich wollte nicht sehen, wo wir jetzt waren.

Als wir zum Stillstand kamen, öffnete ich meine Augen und fand mich auf einer großen Straße stehen. Ich wusste nicht, wohin sie führte. Aber das Erste, das ich fühlte, war Durst. Ich war wirklich sehr durstig! Ich sagte ständig zum Engel „Ich bin durstig! Ich bin durstig!“ Aber mir schien, als ob er mich gar nicht hörte. Ich fing an zu weinen, und als die Tränen meine Wangen hinunter liefen, vertrockneten sie sofort völlig. Ferner fiel mir auf, dass es intensiv nach Sulphur roch, so als wenn Autoreifen am Brennen sind. Ich versuchte mir die Nase zuzuhalten, aber es schien, als ob es dadurch nur noch schlimmer stank. All meine 5 Sinne waren wesentlich empfindsamer als auf der Erde. Je mehr ich versuchte dagegen etwas zu tun, je schlimmer stank es nach Sulphur. Ferner stellte ich fest, dass all die kleinen Körperhaare auf meinen Armen, durch die Hitze verschwunden waren. Ich fühlte die Hitze – es war sehr heiß.

Als ich mich umsah, sah ich Menschen, die durch Dämonen gequält wurden. Ich sah eine leidende Frau, wie sie von einem Dämon gequält und gefoltert wurde. Dieser Dämon schlug ihr den Kopf ab und stach mit seinem Speer vielfach in ihren Körper. Es kümmerte ihn nicht, wohin er stach – in ihre Augen, in ihren Körper, in ihre Füße, in ihre Hände, überall hin. Dann nahm er ihren Kopf und steckte ihn wieder auf ihren Körper und stach weiter auf sie ein. Während all dem gab die Frau markerschütternde, qualvoll-schreckliche Schreie von sich.

Dann sah ich einen anderen Dämon – dieser quälte einen etwa 21-23-jährigen, jungen Mann. Der junge Mann hatte eine Kette um seinen Hals und stand vor einer Feuergrube. Der Dämon stach den Mann mit einem langen Speer überall in seinen Körper hinein. Dann fasste der Dämon ihn bei seinen Haaren und der Kette und warf ihn in die Feuergrube. Dann holte er ihn wieder heraus und stach erneut in ihn ... und stach und stach immer wieder in seinen Körper. Dies tat er fortwährend ... wenn der junge Mann in der Feuergrube war, konnte ich seine qualvollen Schreie nicht hören – aber wenn der Dämon ihn wieder herausholte, konnte ich seine schrecklichen, qualvollen Schreie hören. Ich versuchte mir die Ohren zuzuhalten, weil diese Schreie so schrecklich waren, aber selbst dann konnte ich sie immer noch hören. Mein Hören war ebenfalls empfindsamer als es je auf Erden gewesen war.

Und dann sah ich einen anderen Dämon – er hob sich von den anderen ab, da er sehr schön war - er sah aus wie ein Engel Gottes, aber er war keiner. Denn der Unterschied zwischen den Engeln Gottes und den 'Engeln' des Satans war der, das die Engel Gottes jeweils einen Namen mit goldener Schrift auf der Stirn stehen haben – die 'Engel' des Satans aber nicht.

Nach all dem sah ich zum Engel Gabriel hin – und er sah nach oben. Ich dachte, dass er sich all die armen Gequälten nicht ansehen wollte. Ich dachte bei mir „Warum ist er eigentlich noch hier? Warte ich nicht eigentlich darauf, bis die Reihe an mir ist, gequält zu werden?“ Und ich schrie erneut zum Engel: „Ich bin durstig! Ich bin durstig!“ Ich denke, dass er mich diesmal hörte, da er auf mich herabsah und zu mir sprach: „Der Herr will dir noch mal eine Chance geben.“

Als er das sagte, waren augenblicklich mein Durst, meine Qualen, meine Leiden wie weggeblasen. Ich fühlte einen tiefen Frieden. Dann ergriff er mich bei der Hand und wir stiegen wieder auf - als ich plötzlich hörte, wie jemand meinen Namen rief: „Jennifer, hilf mir, hilf mir!“ Ich sah nach unten. Ich wollte sehen, wer es war, aber die Flammen verhinderten, dass ich ihr Gesicht sehen konnte. Es klang wie die Stimme eines Mädchens. Ich konnte nur ihre nach Hilfe ausgestreckte Hand sehen. Ich hatte den starken Wunsch ihr zu helfen. Als ich es dann versuchte, konnte ich es aber nicht, weil meine Hand durch ihre hindurch ging. Ich wollte ihr so sehr helfen, aber da sie keine Hoffnung hatte, konnte ich es nicht. Dann sah ich umher und sah viele meiner Freunde - Leute die ich kannte und andere, die ich nicht kannte. Sie kamen mir bekannt vor, aber dennoch wusste ich nicht, wer sie waren. Ich kannte ihr Leben nicht, aber als ich Freunde aus meiner Schule sah, tat es mir sehr weh! Ich dachte „vermutlich wollten sie durch mein schlechtes Zeugnis, das ich ihnen abgab, nichts von Gott wissen und wandten sich deshalb von IHM ab.... vielleicht bin ich schuld, dass sie nun hier sind ...“ Das war, was ich dachte. Ich sah, dass es in der Hölle keine Zeit gibt – es gibt dort keine Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – alles ist sozusagen gleich - und es ist ihnen bestimmt dort ewig zu bleiben. Aber, wie ich schon anfangs sagte, ich möchte aus all dem keine Lehre machen – letztlich war es das, was ich dort sah. All die Menschen, die ich dort sah, leben dort immer noch ...

Dann nahm mich der Engel in die Gegenwart Gottes zurück. Als ich dann vor IHM war, lag ich auf meinen Knien und weinte und weinte. Ich wollte immer noch nicht in Sein Gesicht sehen, weil ich mich so sehr meiner selbst schämte. Aber der HERR sprach zu mir mit einer sehr herzlichen Wärme in der Stimme: „Ich liebe dich!“ Ebenso wie ER dich liebt, der du mir zuhörst. Aber Er sagte es direkt zu mir. ER sagte, dass ER mir alles, womit ich IHN je verletzt hatte, vergebe. Er vergab mir.

Gott sah mich an und zeigte mir dann viele Dinge. Er zeigte mir die Welt, die Erde. Um die Erde herum sah ich etwas sehr sanftes, weiches – so wie ein Ozon-Dunst oder ein Schleier - es war um die ganze Erde herum. Es sah sehr weich aus und ich hatte den Wunsch es anzurühren. Als ich es berührte, wurde mir sofort klar, dass es der Heilige Geist war, weil ER mich taufte und ich in anderen Sprachen anfing zu sprechen.

Während dieser Zeit sah ich auf und erlebte, dass viele böse Geister von mir ausfuhren. Als ich früher durch Drogen 'high' war, wurde das auf meinen Verstand übertragen und das wiederum öffnete 'Türen', wodurch diese bösen Geister in mich hineinkommen konnten. Schon damals quälten sie mich. Die Art und Weise, wie ich mich früher manchmal verhalten hatte, kam eigentlich nicht von mir, vielmehr kam all das durch die bösen Geister in mir. Das Wort Gottes sagt, dass wenn dein Haus gereinigt wird, die bösen Geister versuchen werden zurück zu kommen - dabei bringen sie dann 7 andere, böse Geister mit sich. Mein Haus wurde gereinigt, als ich mich vor 2 Jahren bekehrte. Als ich nun im Heiligen Geist getauft wurde, sah ich diese bösen Geister, die früher 7 mitgebracht hatten, und diese 7 hatten auch jeweils 7 mitgebracht usw. usw. ... es waren letztlich mehr als ich zählen konnte.

Er zeigte mir dann auch die Zukunft. Er zeigte mir die Erde und wie sich die Dinge auf ihr entwickeln würden und welche Geschehnisse passieren müssten. Die Schau, die ich darüber bekam, war von dem damaligen Zeitpunkt bis zur Entrückung. ER zeigte mir nicht die Entrückung, aber Er zeigte mir die Ereignisse, die davor geschehen werden. Von Tag zu Tag kommen wir all dem näher und näher – und, ich sage dir: „Die Entrückung steht nahe bevor!“ Du solltest dich selber und dein Leben prüfen und dich selber fragen: „Bin ich bereit mit dem Herrn zu gehen, wenn ER kommt?“ Der Herr zeigte mir all dies, aber Er sagte mir auch, dass ich niemandem darüber etwas sagen sondern warten und dessen gewiss sein soll, dass das Ende nahe ist. Ich möchte Gott nicht versuchen, deshalb werde ich auch nicht erzählen, was ich sah. Aber ich muss euch warnen und sagen, dass die Entrückung nahe ist!

Ich las vorhin Joel 2:28 ... dies ist eine der letzten Prophezeiungen – alles was dort steht wird in Erfüllung gehen. Diese Prophezeiung ist die einzigste, die zur Zeit noch nicht erfüllt ist – und ich sage euch, dass sich auch diese erfüllen wird. Viele jungen Leute stehen auf und verkünden das Wort Gottes. Der Teufel möchte ebenfalls eine Armee junger Leute aufstellen – aber der Herr ist mächtiger. Und wenn du wirklich den Herrn Jesus annimmst und Ihm dienen willst, wird Er dir die Kraft geben, den Teufel zu überwinden, damit du das Wort Gottes überall in der Welt verkünden kannst – so wie ER es uns in der Bibel geboten hat.

Er sagte mir, dass ich nun eine Mission habe – und diese Mission besteht darin, dass ich jungen Menschen meinen Erfahrungsbericht geben soll. Selbst wenn ich das manchmal nicht tun möchte, so ist es dennoch ein Befehl, den der Herr mir gab – und, ich will und werde ihn erfüllen.

Als ich in meinen Körper zurück kam, wachte ich auf und fand mich in einem Krankenhaus wieder. Ich sah umher und sah Nadeln in meinen Armen, Geräte, die meine Herzfunktion überprüften, Schläuche hier und Schläuche dort. Sehr bald kamen meine Eltern hinein und fingen an zu weinen. Sie sahen sehr ärgerlich aus, aber der Herr hatte mir geboten, ihnen alles zu erzählen, was ich erlebt hatte – und, das tat ich dann auch - ich erzählte ihnen alles.

Als die Krankenschwester hinein kam, sagte sie uns, dass sie sich alle sehr, sehr viele Sorgen um mich gemacht hätten. Sie sagte, dass ich mal bewusst da war und dann wieder weg gewesen war – ich war zeitweilig bewusst und dann wieder unbewusst gewesen. Das wäre dreimal geschehen. Sie sagten, dass ich während dieser Male nicht wieder hätte zurückkommen wollen – und sie hätten viele Befürchtungen gehabt. Ferner sagten sie, dass zeitweilig Schaum aus meinem Mund gekommen wäre und ich Worte von mir gegeben hätte, die sie nicht hätten verstehen können.

In jener Nacht, in der ich heimlich aus dem Haus stieg, hatte meine Mutter schlechte Träume. Der kleine Hund, mit dem ich im selben Raum schlief, lief in das Elternschlaf- zimmer, kratzte am Arm meiner Mutter und versuchte sie zu wecken. Als sie aufwachte, ging sie in mein Zimmer und sah, dass mein Bett durch die Kissen-Füllung so aussah, als ob ich drin liegen würde. So meinte sie, dass ich im Bett läge und ging zurück ins Schlafzimmer. Dann sah sie jedoch die Alarmlichter auf dem kommenden Polizeiwagen durch das Fenster. Als sie aus dem Fenster sah, sah sie wie Polizisten auf unsere Haustür zugingen und weckte meinen Vater. Die Polizei sagte ihnen, sie sollten in der Polizeiwache anrufen, sie würden ihnen dann mehr von mir sagen. Meine Eltern erfuhren dort, dass ich mit Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus läge. In dem Moment sprach der Herr zu meinem Vater, und sagte ihm, dass er sich keine Sorgen machen solle, weil alles in SEINER Hand sei – so machte sich mein Vater auch keine Sorgen. Ich war dann 3Tage im Krankenhaus.

Eine Woche später sprachen wir mit den Kriminalbeamten, die uns dann über die Geschehnisse jener Nacht aufklärten. Sie sagten, dass das andere Mädchen, das auch dabei gewesen war, auch von zu Hause ausgerückt war und deren Vater sich auch viele Sorgen gemacht hätte. Er suchte nach ihr, fuhr im Auto herum, konnte sie aber nicht finden. So fuhr er zur Polizei und alle Streifenwagen suchten von da an nach dem Autotyp, welchen mein Freund fuhr. Ein Polizeibeamter, der zu dem Zeitpunkt nicht im Dienst war, wollte ein gebrauchtes Auto kaufen. Dabei entdeckte er zufällig das Auto meines Freundes und rief die Polizei. Als die Polizei dabei war, sich den Wagen näher anzusehen, parkte dieser mittlerweile an einem anderen Platz, so wussten sie nicht, wo wir waren. Wir waren damals im 2. Stock des Motels im Eckraum. Die Polizei wollte exakt dort anfangen und in jedem Zimmer nach dem Eigentümer dieses Wagens fragen. Dabei suchten sie primär nach dem Eigen- tümer des Wagens und nicht nach dem Mädchen.

Als sie an unserer Tür klopften, öffneten sie die Tür und sahen mich auf dem Fußboden. Dennoch gingen sie dann wieder. Meine sogenannten Freunde meinten, dass die Polizei wohl nicht wiederkommen würde, aber die Polizei war vielmehr dabei die Ambulanz herbeizurufen. Sehr bald kam nämlich die Polizei wieder, um festzustellen, was da eigentlich in dem Zimmer los war. In dem Moment, in dem die Polizei die Tür öffnete, war mein sogenannter Freund, mit dem ich mitgefahren war und ich dem vertraute, dabei mich zu vergewaltigen. Aber der Herr gebrauchte die Polizei um das zu stoppen – und so geschah mir nichts. Deshalb möchte ich dem Herrn von Herzen danken – eben, weil ER so viel Barmherzigkeit mit mit gehabt hat.

Ebenso bin ich für all die Gebete meiner Eltern sehr dankbar – und damit möchte ich euch, als Eltern ansprechen. Hört niemals auf für eure Kinder zu beten! Wenn sie nicht mit dem Herrn leben, haltet an für sie zu beten, gebt niemals auf! Meine Eltern gaben niemals auf – und, seht, wo ich heute bin > ich verkündige das Wort Gottes; sage anderen jungen Menschen, dass es besser für sie ist zum Herrn zu kommen und IHM zu dienen, weil sie Ihn eigentlich sehr brauchen.

Ferner möchte ich auch eine Botschaft an all die jungen Leute richten – denkt über euch selber nach, überprüft euch selber. Denke, warum achte ich eigentlich so sehr darauf, was andere über mich sagen?! Ich dachte und achtete auch darauf, was andere Leute über mich sagen würden – aber heute begreife ich, das andere sich eigentlich gar nicht wirklich um mich kümmerten. Sie werden auch nicht da sein, wenn du allein vor dem Herrn stehst. Als ich vor dem Herrn stand, war keiner meiner Freunde da um mir zu helfen, meine Familie war auch nicht da, um mir zu helfen – nein, ich hatte mich allein vor Gott zu verantworten. Vor IHM kannst du nicht lügen, weil ER heilig ist. Und als ich dann vor IHM stand, dann kam ich mir absolut fehl am Platz vor und dazu noch immens schmutzig, weil ich in meinen Sünden war und alles im Himmel heilig ist.

Ich sagte euch heute, dass du, wenn du bislang Jesus nicht als Herrn angenommen hast, es das Beste wäre, du würdest es heute tun. Dies ist die wichtigste Entscheidung im gesamten menschlichen Leben. Ich sage euch all das nicht, damit ihr euch aus lauter Furcht vor der Hölle, zu Gott und Jesus wendet - sondern vielmehr deshalb, damit ihr Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe erkennt, die ER für uns alle hat. ER, der Vater, sandte Seinen Sohn, damit Er für uns sterben solle. So bewirkte jeder Tropfen Blut, den Jesus vergoss, Vergebung für unsere Sünden. Wenn du Jesus als Herrn deines Lebens annehmen willst, so ist das die allerwichtigste Entscheidung deines Lebens. Komm zum Herrn – und kümmere dich nicht darum, was die anderen sagen und meinen.

Wenn du dem Herrn dienen willst, dann tue es von ganzem Herzen und sage es nicht nur mit deinem Mund, sondern mit Herz und Sinn. Mach dir keine Sorgen über die Zukunft, über das Heute, du weißt nie, wann du sterben wirst. Ich bin nur 15 Jahre alt und habe mir nie im Geringsten vorgestellt oder daran gedacht, dass ich bereits mit 15 Jahren sterben würde - nie im Leben ...

Aber, du solltest wirklich darüber nachdenken. Mein Leben gehört mir nicht, dein Leben gehört dir nicht, wir haben eigentlich nur ein 'geborgtes' Leben – unser Leben gehört eigentlich Gott. Die Welt hat vieles anzubieten – aber denk daran, Gott hat viel, viel mehr und Besseres anzubieten. Der Welt und der Sünden Lohn ist Hölle und Tod – aber Gott bietet dir das ewige Leben mit IHM. Das ewige Leben dauert ewig ...

Jetzt im Moment bietet Gott dir an, den Herrn Jesus anzunehmen. Ich möchte euch bitten, euren Kopf zu neigen und eure Augen zu schließen und mir das Gebet nun nachzusprechen ...

Lieber himmlischer Vater, im Namen Jesus komme ich zu Dir. O lieber himmlischer Vater, in diesem Moment möchte ich Jesus als meinen Herrn und Heiland annehmen. Ich möchte, dass Du in mein Leben kommst. Die Schwester sagte in ihrem Zeugnis, dass die Hölle eine Wirklichkeit ist, weil sie selber da war. Lieber Gott, ich möchte dort nicht hin. Ich möchte noch nicht einmal daran denken dorthin zu kommen. Lieber Vater, ich möchte Dich um Vergebung für alle Sünden bitten, die ich je begangen habe. Bitte vergib mir alles Sündhafte, das ich je getan habe; auch jede kleine, geheime Sünde, lieber Vater im Himmel. Ich offenbare sie Dir – so bitte vergib mir all das. Lieber Herr Jesus, ich glaube dass Du am Kreuz für mich gestorben und von den Toten auferstanden bist. Ich glaube, dass Du in mein Herz kommen, in meinem Herz wohnen und regieren willst. Ich will Dein Wort lesen und es mehr und mehr kennen lernen. Ich will zur Gemeinde gehen, weil ich weiß, dass ich Dich dort finden werde. Du sagst, wenn zwei oder drei in Deinem Namen versammelt sind, dann bist Du da. Mein Herr und Gott, ich will dort sein, wo Du bist. All dies bete ich im Namen JESUS. Amen.“

Wenn du dieses Gebet gesprochen hast, möchte ich dich im Königreich der Himmel willkommen heißen. Nun hast du Brüder und Schwestern in der ganzen Welt. Dies ist die allerwichtigste Entscheidung im Leben die du nun getroffen hast. Entscheide dich (in deinem Interesse) nicht gegenteilig und gehe zurück in die Welt. Die Welt als solche führt zum Verderben und Tod – aber Gott führt dich zum ewigen Leben in der Gemein- schaft mit IHM. Jeden Moment solltest du so leben, als ob es der letzte Tag oder der letzte Moment wäre. Wenn dieser Erfahrungsbericht dein Herz berührt hat, so gib ihn einem Freund, damit er oder sie ebenfalls Jesus in ihr Herz aufnehmen kann. Lass keine Zeit und Gelegenheit verstreichen, denn es könnte immer die letzte sein ...

 

 

Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet! Hebräer 12,25     

 Ein Arzt, der ein gläubiger Christ war, wurde zu einem schwer herzkranken Mann gerufen. Der Kranke war in einem kritischen Zustand und wusste dasauch. Da er selbst andeutete, dass er wohl bald sterben werde, erlaubte der Arzt sich die Frage: "Und wo werden Sie nach dem Tod sein?' ' Die Antwordes Kranken war erschreckend klar. Er sagte: "Ich habe mein Leben lang dem Teufel gedient. Jetzt ist es zu spät, den Chef zu wechseln."

So hoffnungslos dieses unerwartete Bekenntnis des Kranken auch war, wies der Arzt ihn doch auf den Weg des Heils hin. Er sagte ihm: "Es sind gerade Sünder, die Gott sucht, um sie zu retten. Gott möchte Menschen befreien, die unter der Knechtschaft Satans sind. Er wird niemand hinausstoßen, der zu Ihm kommt." Dann stand er auf und wollte beten, aber der Kranke erlaubte es nicht. Wenige Stunden später war der Kranke tot.

Es war die letzte Botschaft, die er gehört hat. Noch war es nicht zu spät, "den Chef zu wechseln", aber es war wohl die letzte Chance für ihn. Wenn sich im Herzen des Kranken nichts mehr verändert hat, dann ist er jetzt für ewig verloren. Denn nach dem Tod lässt sich nichts mehr regeln.

Wenn wir diese Geschichte lesen, dann ist sie eine Warnung für jeden. Keiner weiß, ob es sogar die letzte Warnung ist. Durch das Werk, das der Herr Jesus Christus am Kreuz von Golgatha vollbracht hat, kann jeder heute noch die Gnade Gottes persönlich erfahren.. Wer an der letzten Warnung vorbeigeht, geht für ewig verloren.

 "Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden!"          Aposteigesch, 16,31

                

An sich fragt man heute nicht nach der Hölle. „Kannst Du mich nicht lieber nach einem Weg in den Himmel fragen?“, so hört man als Antwort auf die Frage: „Wie kommt man am besten in die Hölle?“ Diese Frage schockt. Und dennoch sagt die Bibel, dass die meisten Menschen auf direktem Weg in die Hölle sind: „Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen“ (Mt 7,13). Dieses Verderben ist nichts anderes als die Hölle (vgl. z.B. Mt 10,28) oder der Feuersee (vgl. Mt 5,22; Off 20,15) – ewig getrennt von dem Gott, der dich jetzt noch umwirbt und dir nahe ist (Apg 17,27; 2. Thes 1,9)! Er will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er umkehrt und lebt – gerettet wird vor der Hölle (Hes 18,23).

Das Schlimme ist: Man muss gar nichts tun, um diesen Weg zu suchen. Jeder Mensch ist von Geburt an mitten drauf! „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer“ (Röm 3,10). Und solche, die nicht gerecht sind, kommen in die Hölle; sie haben kein Anrecht auf den Himmel..

„Aber ich lebe doch gar nicht so ungerecht“, mag man einwenden. „Ich bemühe mich, alles so gut wie möglich zu tun. Meinen Schulkameraden tu ich fast nie was. Ich hoffe schon, dass Gott mit mir zufrieden ist.“ Vielleicht gehst du sogar schon seit Jahren in die Zusammenkünfte der Christen und führst unter ihnen ein „vorbildliches“ Leben. Aber hast du wirklich schon einmal in deinem Leben vor Gott „aufgegeben“? Es ist wahr: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber bist du im Leben immer mit einer so vagen Hoffnung zufrieden? Wenn es um dein Abitur geht, hoffst du dann auch, dass es ohne Lernen schon klappen wird? Oder wenn es um deine Wohnungseinrichtung geht: „Der Schrank wird hoffentlich reinpassen. Ausmessen? Ach, nicht nötig, ich habe so das Gefühl, dass er passen wird.“ Jeden, der so handelt, würden wir als töricht bezeichnen. „Wie kann man nur so dumm sein?!“

Genau – nur, wenn es um den Himmel und die Hölle geht, zieht dann diese Frage auf einmal nicht mehr? „Die Hölle? So schlimm war ich nicht. Es gibt andere, die schlechter sind als ich“, mag man argumentieren. Dazu ist schon einmal der Vergleich gezogen worden: Es ist egal, ob du für den Eintritt in ein Hallenbad 2 oder 5 Euro zu wenig hast. Zu wenig ist zu wenig. Vor allem kannst du dich nicht darauf berufen, dass vielleicht dein rechter Nachbar noch weniger hat – noch schlechter ist. Wenn du vor der Kasse stehst, geht es allein um dich – ob du genug Geld hast.

Vor Gott stehst du ganz allein!

So ist es auch mit Gott: Vor Gott stehst du ganz allein!
Dein Nachbar, ja, der kommt auch dran. Aber irgendwann bist auch du dort – vor Gott. Genau genommen vor dem Herrn Jesus Christus, der Gott ist. Denn Er ist der Richter der ganzen Erde. Und dann fragt Er dich: Was hast du mir aus deinem Leben anzubieten? „Ich habe doch nicht so schlecht gelebt“, magst du aus heutiger Sicht antworten. Aber hast du keine Sünde begangen, keine einzige? Nie gelogen? Nie deine Eltern oder Geschwister oder Mitschüler beklaut (organisieren nennt man das heute)? Nie ein böses Wort gesprochen? Nie hinter deinem Schulkollegen schlecht über ihn gesprochen? Warst du deinen Eltern noch nie ungehorsam? Wirklich gar nichts?

Tatsächlich gibt es vor dem Richter nur eine einzige Antwort, wenn Er fragen wird: Was hast du mir aus deinem Leben anzubieten? „Nichts! Denn nichts bei mir war gut genug, um Dich zufrieden zu stellen.“ Und wenn du das weißt, dass du nichts anzubieten hast, was hast du dann getan, um deinen Richter zufrieden zu stellen? Auch da gibt es nur eine Antwort, die du aber hier auf der Erde schon geben musst: „Ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin, habe dem Herrn meine Sünden bekannt. Und ich danke Ihm, dass Er am Kreuz die Strafe für meine Sündenschuld auf sich genommen hast.“ Nur so kannst du wirklich verhindern, geradewegs in die Hölle zu rennen. Das Ausschlagen des Rettungsangebotes hat furchtbare Folgen (vgl. z.B. Heb 2,3)!

Wie schlimm ist die Hölle?

Aber vielleicht denkt der eine oder andere: So schlimm wird es da nicht sein. Bislang hat keiner etwas davon berichtet. Wirklich nicht? Die Bibel berichtet an mehreren Stellen davon. Und sie gibt auch den gleichnishaften Bericht des sogenannten reichen Mannes und des armen Lazarus. Der reiche Mann war noch nicht in der Hölle, denn die beiden Ersten, die in den Feuersee geworfen werden, sind der künftige Herrscher des Römischen Reiches und der falsche König Israels, der Antichrist (Off 19,20). Und dennoch musste der reiche Mann klagen: „Ich leide Pein in dieser Flamme“ (Lk 16,24) – das ist im Hades. Dort befinden sich jetzt alle Menschen, die gestorben sind und nicht bereit waren, Jesus Christus ihre Sünden zu bekennen.

Manche Menschen glauben, dass die Bibel und insbesondere der Bericht über Hades und Hölle maximal eine Fabel sei. Und der Herr Jesus muss seine Zeitgenossen belehren, dass selbst Wunder den Menschen nicht von dieser falschen Ansicht befreien können: „Wenn sie [die Menschen] nicht auf Mose und die Propheten hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht“ (Lk 16,31).

Aber entscheidend ist nicht, was der Mensch denkt. Denn nicht wir bestimmen, was wahr ist. Gott ist die höchste Instanz, der Richter aller Menschen. Und wenn Gott in seinem Wort von der Hölle spricht: Wer wollte Ihm widersprechen?

Der direkte Weg führt in die Hölle. Man braucht nichts weiter zu tun. Wer sich nicht mit Gott abgeben will – oder nur so, wie es ihm selbst passt – dessen Weg führt genau zu diesem „Ziel“. Wer sich keine Gedanken über seine Zukunft macht, sondern denkt oder vielleicht auch noch sagt: „Genieße den heutigen Tag! Heute will ich alles erleben, alles mitmachen“, dessen Zukunft ist die Hölle.

Noch kannst du dich zu Jesus Christus retten!

Heute noch kannst du dich retten lassen vor dem ewigen Gericht der Hölle, indem du zu Jesus gehst, dem Retter der Welt. Morgen kann es zu spät sein. Aber wenn du nicht willst, dann wisse, dass du die Hölle ewig erleben musst. Du bist dann an dem „Ziel“, das du wolltest: Ewig von Gott getrennt.

„Das ist nicht schlimm – ich will ohnehin nichts mit Gott zu tun haben“, mag jemand einwenden. Doch getrennt von Gott zu sein, ist schrecklich. Wenn du wissen willst, was das bedeutet, dann kannst du einen Blick nach Golgatha werfen: Dort wurde der einzige Gerechte, der Vollkommene – Jesus Christus – in drei Stunden von Mittags 12 Uhr bis Nachmittags um 15 Uhr „von Gott verlassen“. Das war so schrecklich, dass kein Mensch hineinschauen durfte. Deshalb gab es eine Finsternis auf der Erde. Aber dann kam ein Ruf, der das Weltall erschütterte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und es kam keine Antwort.

Jesus Christus ist auferstanden, weil Er das Werk Gottes ausgeführt hat. Wenn du dich nicht zu Ihm bekehrst, ist die Hölle für dich das schreckliche Ende, das kein Ende nehmen wird. Dann wirst du ewig strafende Pein erleiden. Und du wirst dann wissen: Hätte ich damals meine Sünden bekannt und Jesus Christus als Retter angenommen, wäre ich jetzt im Himmel.

Die Hölle – ein erschütternder Gedanke. Ein Ort der Tränen, des Zähneknirschens und der Pein. Schicke dich an …, deinem Gott zu begegnen!“ (Amos 4,12). Bist du dafür bereit?

                            Die verschwiegene Wahrheit

 

"Wir kommen alle, alle in den Himmel...

 

... weil wir so brav sind." So fängt ein bekannter Schlager an. Ist doch eine tolle Aussicht: leben und leben lassen, wie es einem gefällt - und dann schließlich in den Himmel kommen! Echt stark. Und mit dem Bravsein braucht man es ja nicht allzu genau zu nehmen. Hier eine klitzekleine Lüge, und dort ein bisschen abkassieren. Und dann der kleine Seitensprung. Machen doch alle so. Ach, was sage ich, die machen's doch viel schlimmer.

Überhaupt die anderen. Was die so treiben! Die Regenbogenpresse ist randvoll davon. Da tropft einem die Schmutzbrühe geradezu aufs Hemd. Und erst das Fernsehen! Alle Kanäle schwappen davon über. Die haben's auch nötig. Bei dem gnadenlosen Dschungelkrieg um Einschaltquoten und Werbespots. "Haben Sie das gesehen . .. gehört gelesen?"

"Ja, hab' ich. Einfach unglaublich. Nein, so was. Da sind wir doch die reinsten Engel!"

Es bleibt so ein Gefühl der Unruhe

"Komisch, so ganz ruhig bin ich bei dem Gedanken nicht. Ob nicht doch was dran ist?"

"Woran, meinst du?"

"An den alten Geschichten von Himmel und Hölle, mein' ich".

"Von der Hölle? Wo der Oberteufel mit einer großen Gabel in der Hand die bösen Menschen im Feuer brät? Mensch, du bist ganz schön bescheuert. Wer hat dir denn diese Ammenmärchen von vorgestern ins Ohr geblasen?"

"Ach, ich dachte nur so. Irgendwo hab' ich mal so'n schreckliches Bild gesehen."

 

So ähnlich könnte sich ein Gespräch abgespielt haben. Bei dem einen Partner ein dumpfes Gefühl, eine unerklärliche Unruhe. Und bei dem anderen so törichte Vorstellungen, Ansichten, die auf der nach unten offenen Dummheits-Skala überhaupt nicht mehr ausgepunktet werden können.

 

                             

 

Unser Bürgertum ist in den Himmeln.          

 

Philipper 3,20

 

Kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkriegs erließ Mussolini, der italienische Diktator, eine Verordnung, die es Italienern untersagte, nach Amerika auszuwandern.

 

Zu dieser Zeit hielten sich zwei gebürtige Italiener, die schon lange in den USA lebten, in Italien auf. Der eine war ein angesehener Bankier, der längst ‑ fehlerfrei Englisch sprach und über erstklassige private und geschäftliche Verbindungen verfügte. Der andere war in Amerika Farmer geworden. Er sprach nur gebrochen Englisch, und die amerikanischen Umgangsformen waren ihm fremd geblieben.

 

Beide bemühten sich nach diesem Erlass Mussolinis um eine schnelle Rückkehr nach Amerika. Doch nur einem von ihnen wurde sie erlaubt. Und das war   allem äußeren Anschein zum Trotz   der Farmer.

 

Der Farmer hatte die amerikanische Staatsbürgerschaft erworben, daher betraf ihn der Erlass des Diktators nicht. Der Bankier aber war der Staatsangehörigkeit nach Italiener geblieben. Er musste in Italien bleiben. Seine Proteste, sein Reichtum, seine Sprachkenntnisse und seihe Beziehungen konnten nichts daran ändern.

 

Ähnlich verhält es sich bei der Frage, wie man "in das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus",    d. h. in den Himmel, kommt. Man kann ein ehrenhaftes, äußerlich christliches Leben führen und gute Beziehungen zu gläubigen Christen unterhalten, ja vielleicht sogar in der "Sprache der Bibel" zu Hause sein das alles aber gibt noch keinem ein Anrecht auf den Himmel.

 

"Staatsbürger" des Himmels wird ein Mensch nur durch die "neue Geburt"   durch den Glauben an Jesus Christus und sein Erlösungswerk.

 

                             

 

 

                                                             Wie kriege ich bloß Klarheit?

Bei einem Mittagessen auf Schloss Sanssouci in Potsdam hatte Voltaire [Voltaire, eigtl. Francois-Marie Arouet (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph] den Hof Friedrichs des Großen durch allerlei Scherze erheitert, die gegen das Christentum gerichtet waren. Als er vom Tisch aufstand, rief er: "Ich würde meinen Anteil am Paradies für einen Taler verkaufen!"

Ein alter, weißhaariger Offizier, der bis dahin geschwiegen hatte, antwortete: "Mein Herr, in den Staaten Seiner Majestät des Königs von Preußen ist es verboten, irgendetwas zu verkaufen, wenn man sich nicht erst als der rechtmäßige Besitzer ausweisen kann. Beweisen Sie mir, dass Sie einen Platz im Paradies haben, und ich will Ihnen den auf der Stelle abkaufen!"

Diesmal hatte Voltaire die Lacher nicht auf seiner Seite. Und der König, der ganz ernst geworden war, sagte: "Meine Herren, der Oberst hat Recht. Ich würde den schönsten meiner Siege dafür hergeben, wenn mein Volk den Glauben bewahrt hätte, den es besaß, als ich den Thron bestieg." Es ist schon bemerkenswert, dass der Alte Fritz trotz seiner bekannten freisinnigen Einstellung die schädlichen Auswirkungen der Aufklärung auf sein Volk erkannte.

Als dann der große Spötter Voltaire im Jahr 1778 im Alter von 83 Jahren in Paris starb, war es grauenhaft zugegangen. Zeitlebens hatte er den Erlösungsweg, wie ihn die Bibel beschreibt, abgelehnt, ja verspottet. In seinen letzten Stunden, angesichts der vor ihm liegenden Ewigkeit, schrie er laut in allergrößter Verzweiflung. Sein Arzt Tronchin hat sein Sterben als Furcht erregend bezeichnet und gesagt: "Nie mehr möchte ich ein solches Sterben miterleben .

 

                                                          Endgültiges Aus bei ein Meter achtzig?

Hier und da trifft man jemand, der die Ansicht vertritt, mit dem Tod sei alles aus. "Wenn ich erst ein Meter achtzig unter der Erde im Kasten liege, dann ist Endstation." So oder ähnlich kann man es hören.

Einmal sagte mir jemand auf meine Frage, wohin denn die Reise geht, wenn seine Todesstunde kommt: "Das habe ich alles geregelt. Ich lasse mich verbrennen, und damit ist alles aus und erledigt." Daraufhin musste ich ihm antworten, dass die Bibel aber ganz anders spricht, nämlich, "dass es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Da nahm sein Gesicht einen merkwürdigen Ausdruck an, und er sagte: "Bitte beunruhigen Sie mich nicht ..." Auch hier wieder:

Die Unruhe war längst da. Denn Gott hat jedem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt. Siehe Prediger 3,11.

 

                                                                         Sprengkraft

Auf dem alten Friedhof in der Marienstraße in Hannover war das Grab einer Henriette von Rüling zu sehen. Eine mächtige Stemplatte verschloss die Grabstätte. Eine eingemeißelte Inschrift verkündete: "Dieses auf ewig erkaufte Begräbnis darf nie geöffnet werden." Nur wenige Jahrzehnte vergingen, da geschah es: Das Samenkorn eines Eschenbaums begann dort zu wachsen und drückte die riesigen Steinblöcke auseinander.

Was ein unscheinbares Samenkorn vermag, das sollte dem allmächtigen Schöpfergott unmöglich sein? Nein, kein einziges Grab wird verschlossen bleiben. Für den Menschen, der ohne Gott dahinlebt, ist das ein unerträglicher Gedanke. Sein Verstand redet ihm ein: Es kann nicht sein. Satan raunt ihm zu: Es soll nicht sein. Sein Gewissen sagt zitternd: Es darf nicht sein. Aber Gottes Wort ruft ihm wie mit einem Hammerschlag, der Felsen zerschmettert, zu: Es wird so sein!

 

                                                               Ein praktisches Experiment

Ein großer Naturforscher wurde eines Tages gefragt, wie der überallhin zerstreute Staub des Menschen wieder zu einem Leib gesammelt werden könne. Schweigend mischte der Gelehrte eine Hand voll Eisenstaub unter gewöhnlichen Staub und Sand und fragte seinen Besucher: "Wer sammelt diese Stäubchen Eisen wieder aus dem Sand?"

Als der Gefragte nichts zu antworten wusste, nahm der große Forscher einen Magnet zur Hand, hielt ihn über die Mischung - und sofort flogen ihm die Eisenteilchen zu. Dann sagte er ernst zu dem klugen Zweifler: "Der diese Kraft dem toten Eisen verlieh - wird er nicht noch Größeres vermögen, wenn unser unsterbliches Ich wieder den Leib anziehen wird? Niemand zweifelt an der Kraft des Magneten, aber an der Auferstehung zweifelt man, wie töricht."

Sogar der bereits erwähnte Spötter Voltaire, der ein entschiedener Feind des christlichen Glaubens war, hat einmal ein kluges Wort über die Auferstehung gesagt. Eine Dame fragte ihn, wie es denn überhaupt möglich sei, dass Leute an die Auferstehung der Toten glauben könnten. Voltaire gab ihr zur Antwort: "Die Auferstehung, Madame, ist die einfachste Sache von der Welt: Der, welcher die Menschen einmal geschaffen hat, kann ihn auch zum zweiten Mal erschaffen!"

 

                                                            Wir sind keine Eintagsfliegen

Unser Leben lässt sich nicht leichtfertig und ungestraft in das "Werden und Vergehen" der Natur einordnen. Gott hat uns in seinem Bild erschaffen. 1. Mose 1,27. "Und der Mensch wurde eine lebendige Seele". 1. Mose 2,7. Warum beschäftigt sich der Mensch offen oder insgeheim mit der großen Frage nach dem Ziel seiner Bahn, die er hier auf Erden durchläuft? Weil er eben kein Emporkömmling aus dem Tierreich ist. Wir sind nicht aus einem evolutionären Prozess hervorgegangen.

Der Evolutionsforscher und Professor für Anthropologie Sir Arthur Keith hat eine merkwürdige Aussage gemacht: "Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar." Man ist versucht, mit einem deutschen Dichter* zu sagen: "Und also schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf." [Dieses Zitat ist der Schluß eines "Palmström"-Gedichtes von Christian Morgenstern (1871-1917). Gern zitiert, wenn jemand eine Tatsache nicht wahrhaben will.] Man glaubt lieber an die evolutionäre Entwicklung der Bakterie und des Nilpferdes' des Adlers und des Delphins, der Libelle und des Elefanten und schließlich an die Entwicklung des Menschen als an den Schöpfungsakt des allmächtigen Gottes.

 

Man fällt lieber vor den großen Götzen "Zufall" und "Zeit" auf die Knie, um sie anzubeten, anstatt den Schöpfer zu ehren. Welche Anmaßung und Verblendung! Nein, wir sind keine "kosmischen Eckensteher", wie Friedrich Nietzsche (1844-1900) meinte, sondern Gottes Geschöpfe.

Tief im Herzen ist das jedem bewusst. Wie wäre sonst das ernste Ringen um die Sinnfrage des Lebens erklärbar? Wenn der große Denker Augustin (um 400 n. Chr.) schon ausrief: "Unser Herz ruht nicht eher, bis es ruht, O Gott, in dir!", dann sagt er das, was wir fühlen. [Aurelius Augustinus (354-430), berühmter Lehrer in der Zeit der frühen Kirchengeschichte. Zahlreiche in lateinischer Sprache abgefasste Werke. Das angeführte Zitat lautet: Cor nostrum inquietum est, donec requiescat in te.]

Aber die Bibel zeigt uns Gott nicht nur als Schöpfer. Inmitten einer Welt der schlechten Nachrichten hat sie für uns die beste Nachricht, die es gibt: Wir sind von Gott geliebt!

 

                                                                 Irrgarten der Illusionen

Wenn bei Ihrem Auto der Motor stottert, dann fahren Sie es nicht in die Schreinerwerkstatt. Und wenn Ihre Uhr kaputt ist, bringen Sie sie nicht zum Klempner. Das wäre Unsinn hoch drei. Aber wenn es um die Frage der Fragen geht, dann begehen manche noch größere Torheiten: Da schwört man auf den Guru X, dessen blühende Phantasien man in der Zeitschrift "Goldener Regenbogen" - oder wie die bunten Blätter auch heißen mögen - in Fortsetzungen verschlingen kann. Der muss es ja schließlich wissen. Mit etwas mehr Grips hört man vielleicht auf Frau Professor Dr. Y. Die hat nämlich tiefenpsychologisch alles ergründet. Die weiß scheinbar einfach alles. Und es ist so interessant und vor allem so schön beruhigend. Fast romantisch. Da ist von Lichterscheinungen und anderen wundersamen Dingen die Rede. Fast wie bei Grimms Märchen. Alles natürlich unter dem weiten Deckmantel der "Wissenschaft". Das hört sich nämlich besonders gut an, versteht sich.

Und auf der anderen Seite? Es ist zum Schämen! Der große Auftrag der Christen ist, die Frohe Botschaft von Gottes Rettungsaktion zu verkünden und Buße und Bekehrung, Himmel und Hölle nicht zu verschweigen. Nur das Evangelium der Bibel gibt orientierungslosen Menschen Hoffnung. Stattdessen wird die Bibel "abmontiert", eine gepanschte Theologie verbreitet, "christliche" Rockmusik angeboten usw. Man sägt den Ast ab, auf dem man sitzt: Grundaussagen der Bibel und damit die Möglichkeit zu lebendigem Glauben und sinnerfülltem Leben werden angefochten. Kein Wunder, dass die Bänke leergepredigt werden.

Kein Wunder auch, dass sich Millionen ausgehungerter Seelen an andere Adressen wenden, um Antwort auf das Woher und Wohin zu bekommen: oft genug an okkult-esoterische.

 

Glaube, dem die Tür versagt,

steigt als Aberglaub' durchs Fenster.

Wenn man Gott, den Herrn verjagt,

kommen die Gespenster.

 

Wie die Angebote eines riesigen Supermarktes präsentiert sich das Übersinnliche heute. Alles ist zu haben. Das Geschäft mit der Esoterik blüht. Und der konsumgewohnte Mitmensch wird geschäftstüchtig bedient - und verführt: Ob im Fernsehen oder Radio, in den Boulevardblättern, für jeden ist da, was ihn interessiert. Hier ist ein bisschen Astrologie zu haben, dort ein Häppchen Hexenglauben, ein halbes Stündchen Totenbefragung, etwas Tarot, Reinkarnation oder Geistheilung.

Das sich keiner täusche. All dies ist nichts Harmloses! Es sind gemeine und grobe Fesseln, mit denen Satan seine Opfer bindet. Nachdem man durch den Darwinismus Gott als Schöpfer abgeschafft hat, darf die Evolution ihren Trip in die Geisterwelt fortsetzen. Das New Age - in Wirklichkeit der älteste Götzendienst der Weltgeschichte - hat uns schon längst eingeholt: finsteres Heidentum in Reinkultur.

Doch merkwürdig, selbst hier ist das Eingelulltsein nur von kurzer Dauer Die eigentliche Unruhe ist keineswegs verschwunden. Sie bleibt, obwohl es dem Widersacher Gottes in unseren Tagen wie nie zuvor gelingt, buchstäblich alles auf den Kopf zu stellen. Das Wort Teufel ist von dem griechischen "diabolos" abgeleitet und heißt so viel wie "Durcheinanderwerfer" oder "Verleumder". Er stellt alles auf den Kopf.

Und seine dämonischen Geister sind ihm dabei behilflich. Wir erleben es Tag für Tag, wie das Normale als unnormal und das Unnormale als normal dargestellt wird. Aber damit nicht genug. Vielmehr wiegt er die Menschen vollverkabelt in einen gefährlichen Halbschlaf.

 

                                                                Die Frage der Fragen

Sie fanden in Ihrem Briefkasten schon manch einen schwarz umrandeten Trauerbrief vor, der Ihnen den Tod eines lieben Freundes mitteilte. Sie haben schriftlich Ihre Anteilnahme bekundet, oder Sie sind mit auf die Beerdigung gegangen. Sie sprachen mit den Angehörigen und erinnerten sich an manches gemeiname Erlebnis mit dem Verstorbenen. - Aber war das eigentlich alles, was Ihre Gedanken beschäftigte? War da nicht noch etwas anderes? Etwas, was im lauten Alltagsbetrieb bald wieder verstummte? Es war die bange Frage nach der Stunde X in Ihrem eigenen Leben, die Frage nach dem Tod und die Frage nach dem "Danach".

Die Menschen haben drei verschiedene Antworten auf diese Frage. Sie sagen:

 

Der Tod ist

. der Schlusspunkt, mit dem alles aus ist;

? das große Rätsel, das niemand lösen kann;

! der Erlöser, der allem Leiden ein Ende macht.

 

 Die Bibel sagt:

 

: Der Tod ist ein "Doppelpunkt".

Und jeder weiß, dass es hinter

einem Doppelpunkt

erst richtig weitergeht.

 

 In Johannes 5,28 sagt Jesus Christus: "Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts."

 

Sie können sich verbrennen und Ihre Asche im Meer verstreuen lassen, wie es Friedrich Engels (1820-1895), der bekannte Mitverfasser des "Kommunistischen Manifestes" und Sponsor von Karl Marx, in seinem Testament angeordnet hatte. Gott wird Sie finden. Auch das Meer wird einmal die Toten herausgeben müssen. So sagt es Gottes Wort. Ihm entgeht keiner Sie werden vor ihm stehen als der, der Sie auf dieser Erde waren.

 

Sie werden keine "Seelenwanderung" durchmachen. Sie werden nicht nach einer Reinkarnation als heilige Kuh in Indien, als Kaninchen in Australien oder als Gänseblümchen im Park von Radio Eriwan "wieder auferstehen". Glauben Sie solchen Irrsinn nicht. Mag dieser Unfug auch von einer bekannten Schauspielerin oder einem beliebten Fußballprofi verbreitet werden.

 

Wenn man wissen will, was nach dem Tod sein wird, dann muss man die richtige Auskunft einholen. Dann muss man den fragen, der als der auferstandene Gottessohn auf der anderen Seite des Todes steht: Jesus Christus.

 

Wem wollen Sie Glauben schenken, Gott oder den Menschen? Deshalb lautet die wichtigste Frage Ihres Lebens: "Was muss ich tun, um errettet zu werden?" Apostelgeschichte 16,30.

 

Wer möchte das nicht, ewiges Leben haben und einmal im Himmel sein? Aber wie gelange ich dorthin? Was bedeutet das, "das Gute" zu tun? Heißt das: ,Tue recht, und scheue niemand"? Bedeutet das: Spende besonders viel für das Hilfswerk A und die Nothilfe B? Nein, das ist nicht gemeint. Der Herr Jesus sagt es selbst, als die Volksmenge ihn fragt: "Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?" Seine Antwort lautet: "Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." Johannes 6,29.

 

                                                             Unschätzbar wertvoll

In vielen Ländern läuft die "Gesundheitswelle" auf vollen Touren. Es wird viel Geld ausgegeben, um den Körper gesund zu erhalten. Und es ist sicher sinnvoll, sich gesund zu ernähren und sich ausreichend zu bewegen. Auch in der Bibel hat der Körper einen hohen Stellenwert. Und mit den uns von Gott geschenkten Kräften müssen wir verantwortungsbewusst umgehen.

 

Aber unsere Seele ist für Gott bedeutend wertvoller. Der Herr Jesus sagt: "Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt?" Matthäus 16,26. Christus vergleicht die Seele mit der ganzen Welt. Die Seele ist durch das gekennzeichnet, was wir wirklich sind: Unser Wille, unsere Gefühle, unser Verstand, unser Bewusstsein, unser eigentliches Ich, unsere Person.

 

Stellen Sie sich vor, Ihnen würden sämtliche Ölquellen und alle Diamant-, Gold- und Silberminen dieser Erde gehören. Sie wären unermesslich reich, ja, Sie wären der reichste Mensch, der auf Erden lebt. Aber selbst wenn Ihnen die ganze Welt gehören würde, wäre das nicht so wertvoll wie Ihre Seele. Im Übrigen weiß jeder, dass man, wenn die letzte Stunde schlägt, nichts mitnehmen kann. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

 

Warum ist es ein so unermesslicher Schaden, die Seele zu verlieren? Weil sie so kostbar, weil sie unsterblich ist. Den Körper kann man töten, die Seele nicht. Da spielt einer mit dem Gedanken, Selbstmord zu begehen. Das ist kein Ausweg. Der Leib stirbt, die Seele nie. Das eigentliche Ich, die Person, die Zentrale des Bewusstseins mit all ihren Fähigkeiten, bleibt.

 

Die Seele wohnt im Körper. Der Körper ist gleichsam das Haus und die Seele der Mieter. Im Augenblick des Todes, wenn das Haus verfällt, zieht der Mieter aus, lebt aber weiter. Entweder in der Herrlichkeit des Paradieses oder für ewig verloren in der Qual. Das bleibt absolute Tatsache, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen. Diese Wahrheit ist ein ganz zentrales Thema der Bibel. In dem Augenblick Ihres Todes geht Ihre Seele in die Richtung, die Sie selbst zu Lebzeiten vorgegeben haben.

 

Lesen Sie einmal, was der Herr Jesus Ihnen in Lukas 16,19-31 zu sagen hat: Lazarus, der arme, treue Mann, stirbt - und seine Seele ist im selben Augenblick im Paradies und wird dort getröstet. Der reiche Mann aber, der alle Tage herrlich und in Freuden lebte, der nicht nach Gott fragte, stirbt - und ist in Qualen. Aber das ist gleichsam der erste Akt des Weiterlebens eines ungläubigen Menschen. Die Bibel bezeugt ebenso deutlich, dass der allmächtige Gott einmal einen auch körperlich auferwecken wird.

 

Als der Herr Jesus am Kreuz von Golgatha hing, hatte man zu seiner Rechten und zu seiner Linken einen Verbrecher gekreuzigt. Diese beiden rechts und links sind die Repräsentanten der ganzen Menschheit. Vor Gott sind wir alle schuldig, und keiner von uns ist im Grunde besser als diese beiden. Aber der Schächer zu seiner Rechten tut Buße und glaubt an den in der Mitte Gekreuzigten. Und was hört er aus seinem Mund? "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." Lukas 23,43. Und der zu seiner Linken? Er ging in die andere Richtung.

 

Für jeden gibt es ein ewiges Schicksal. Und das hängt von der Entscheidung ab, die Sie zu Lebzeiten treffen. Der Verlust der Seele ist eine Tragödie. Und durch den Tod wird dieser Verlust endgültig. Die gute Nachricht Gottes lautet: "Lass ab von deinen Sünden! Nimm Jesus Christus, den ich gesandt habe, um für deine Sünden zu sterben, als Erlöser und Herrn an, und ich will dich erretten!"

 

Unsere Seele ist deshalb so wertvoll, weil Gott sie wert achtet. Deshalb ist auch die ganze Bibel ein einziger Appell an die Menschen, ihre Seele retten zu lassen. Die rechte Wertschätzung der Seele werden wir erst dann ermessen können, wenn wir etwas von dem Leben, dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi verstehen. Warum ist die Seele so wertvoll? Weil der höchste Preis zu ihrer Errettung bezahlt werden musste! Die Bibel sagt uns gleichsam: Begreift es doch, dass ihr nicht mit Silber oder Gold erlöst worden seid, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, dem unschuldigen und makellosen Lamm Gottes! 1. Petrus 1,18.19.

 

Es ist schlimm, wenn man seine Gesundheit, sein Hab und Gut und seine Freiheit verliert. Es ist tragisch, wenn man seinen Ehepartner, seine Kinder oder seine Freunde verliert. Was würden wir nicht alles unternehmen, um ein Kind, das plötzlich verschwunden ist, wieder zu finden? Aber wir vernachlässigen unsere Seele, obwohl sie das Kostbarste auf der ganzen Welt ist.

 

Wenn die Bibel von einem Ort der Pein spricht, dann redet sie auch von einem Ort der Erinnerung. Und eine Qual inmitten aller Qualen wird die Erinnerung sein. Sie werden sich an die Stunden erinnern, als Gott an Ihr Herz anklopfte. Sie hatten die Möglichkeit, Ihre Seele erretten zu lassen. Sollten Sie diese Möglichkeit nicht endlich wahrnehmen? Sonst werden Sie die Erinnerung daran in alle Ewigkeit mitnehmen.

 

                                                         Nur zwei Gruppen von Menschen

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft. Damit ist eine Gesellschaft gemeint, die verschiedene Meinungen und Wertprinzipien gelten lässt. Das mag für manche Bereiche des täglichen Lebens annehmbar sein. Aber im Hinblick auf die letzten und wichtigsten Dinge kennt die Bibel keinen Pluralismus. Sie sagt, dass es nicht wahr ist, dass jeder nach seiner eigenen Fasson selig werden kann. Gottes Sohn selbst sagt es mit nicht zu überbietender Klarheit: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater (d.h. zu Gott) als nur durch mich." Johannes 14,6.

 

Wir leben auch in einer permissiven Gesellschaft, das heißt in einer Gesellschaft, in der fast alles erlaubt ist. Ja, darüber hinaus geht man so weit, alles, aber auch alles in Frage zu stellen.

Gottes Wort kennt diese Art des Denkens nicht. Dort finden wir ein anderes Prinzip. Hier gibt es nur zwei Wege und nur zwei Gruppen von Menschen: Da ist der breite Weg, der in das Verderben führt, und der schmale Weg, der zum Leben führt.

 

Nicht wenige sagen: Ich halte mich an den "goldenen Mittelweg". Aber dieser Weg ist eine Illusion. Die Bibel sagt: "Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes." Sprüche 14,12.

 

Darum ruft der Herr Jesus in der "Bergpredigt" einem jeden ernstlich zu: "Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden." Matthäus 7,13.14.

Sie befinden sich auf einem dieser beiden Wege, auf dem breiten oder auf dem schmalen. Einen "goldenen Mittelweg" gibt es nicht. Auch kann man nicht zur selben Zeit auf dem breiten und auf dem schmalen Weg sein.

 

Es gibt nur zwei Gruppen von Menschen, zwei Wege und zwei Ziele. So ist es übrigens, seitdem der Mensch auf den Verführer hörte und Gottes Wort in den Wind schlug. Abel ging auf dem schmalen Weg in das Leben. Kam ging auf dem breiten Weg in das Verderben. Zur Zeit der großen Flut gab es nur zwei Gruppen von Menschen: Die einen gingen in die rettende Arche und wurden vor dem Gericht verschont. Die anderen, die der Warnung Noahs nicht gehorchten, kamen um.

Im Matthäus-Evangelium, Kapitel 25, berichtet die Bibel in einem Gleichnis von 10 Jungfrauen. Fünf von ihnen waren klug, die anderen fünf töricht. Die klugen kommen an das ersehnte Ziel. Die anderen stehen vor verschlossener Tür und hören das ernste Wort: "Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht." Und so gibt es auch heute nur zwei

Klassen von Menschen: Die einen haben ihre Sünden vor Gott bekannt und an Christus geglaubt. Die anderen haben es nicht getan. Und in der Ewigkeit wird es ebenfalls nur diese zwei Gruppen geben: Die einen werden in der Herrlichkeit bei Gott, die anderen in der Finsternis der Hölle sein.

 

Raffiniert

Alt und Jung sind wie von einer Sucht befallen. Ein Knopfdruck genügt, und auf soundsoviel Kanälen ist für Ablenkung gesorgt. Dem "Durcheinanderwerfer" ist ein Meisterstück gelungen.

Selbst den dafür Verantwortlichen ist es nicht mehr ganz geheuer. Der Bumerang könnte sie selbst treffen.

So ist ein gewisses deutsches Nachrichtenmagazin eher ein gottloses Presseprodukt als ein christliches Erbauungsblatt. Und in einer solch geradezu atheistischen Zeitschrift sind in einer einzigen Ausgabe Überschriften zu finden wie "Ein Volk im Schweinestall", "Die schamlose Gesellschaft" und "Menschheit am Wendepunkt". Weiter wird berichtet: "4000 Tote und 600 Gewaltverbrechen haben Medienforscher in einer normalen Fernsehwoche gezählt. Aneinander gereiht ergäbe dies ein filmisches Blutbad von 25 Stunden."

Aber eins wird verschwiegen. Nämlich dass diese Redakteure jahrzehntelang selbst den Abbau jeglicher Scham nach Kräften gefördert haben. Vor einiger Zeit war auf der Titelseite dieses Blattes die Überschrift zu lesen: "Abschied von Gott". Wohin dieser "Abschied" führt, können wir tagtäglich schwarz auf weiß lesen.

 

Vor wenigen Jahren ermordeten zwei erst zehnjährige Jungen aus Liverpool den zweijährigen James Bulger. Anschließend legten sie ihn auf die Schienen eines Bahndamms. Das ermordete Kleinkind war seiner Mutter nur für kurze Zeit aus den Augen gekommen. Ganz England war zutiefst erschüttert. In den Zeitungen fanden sich öffentliche Gewissenserforschungen des Tenors: Was ist eigentlich falsch gelaufen mit unserer Gesellschaft? Innenminister Clarke sagte im Britischen Rundfunk: "Mit solch einer Tat sind wir nicht mehr bei der Jugendkriminalität, da sind wir schon im Herzen der Finsternis." Der englische Premierminister Winston Churchill (1874-1965) traf schon viel früher den Nagel auf den Kopf, als er sagte: "Der moralische Erdrutsch unserer Gesellschaft begann in dem Augenblick, als in unserem Land nicht mehr über Himmel und Hölle gepredigt wurde."

 

Mit welcher Raffinesse geht der Teufel vor! Hier der ungebremste Rausch nach Vergnügen. Die Lust auf Gewalttat und schamlose Brutalität. Und dort das Heuchlerische: Da habt ihr's nun! Ein Teufelskreis der Verblendung und Lüge. Ein Gefesseltsein in einem satanischen Bann. Das hat der Gegenspieler Gottes, "der Weltbeherrscher dieser Finsternis" - wie ihn die Bibel nennt -, und das haben Menschen als seine Werkzeuge zustande gebracht.

 

Dieses Karussell hält Satan dauernd in Fahrt. Weshalb? Damit nur ja nicht jemand zur Besinnung kommt. Damit in keinem die Frage aufbricht: "Was muss ich tun, dass ich errettet werde?" Und - damit die unzähligen Verführten dorthin kommen, wohin auch er gelangt: in die ewige Verdammnis.

 

Vieltausendjährige Erfahrung

Ja, die hat Satan. Bereits im Garten Eden wusste die Schlange den ersten Menschen das schmackhaft zu machen, was Gott verboten hatte. "Hat Gott wirklich gesagt?" Das war und ist bis heute die Sprache des Teufels.

 

Seine Parole heißt: "Weg von Gott! Nimm Gottes Wort nicht so genau! Hört lieber auf mich!" Und sein Ideenreichtum ist enorm: Ablenkung, zweifelhafte Freuden, irdische Ehrungen und Schätze hält er in großer Auswahl parat. Für jeden hat er das Passende.

 

Schon die römischen Diktatoren wussten es. "Brot und Spiele" (panem et circenses), das war ihr Motto. Das brauchten ihre Untertanen. Wenn das Volk satt und abgelenkt war, dann hatten sie es wie ein Spielball in ihrer Hand. So konnten sie nach Gutdünken schalten und walten. Und keiner merkte es ...

 

So war es vor Jahrtausenden, vor Jahrhunderten - und so ist es bis heute geblieben. Vor 350 Jahren schrieb Blaise Pascal (1623-1662) etwas zum Nach-denken zu unserem Thema. Und Pascal war nicht irgendwer. Er war einer der größten Mathematiker und Physiker der Menschheitsgeschichte. Immerhin ist nicht nur die Maßeinheit für den Luftdruck, sondern auch eine höhere Programmiersprache nach ihm benannt. Aber mehr als das. Er war gläubiger Christ, der seinen Herrn und Erlöser froh bezeugte. Hören wir, was er uns zu sagen hat:

 

Nehmt den Menschen die Zerstreuung,

und ihr werdet sehen,

dass sie vor Langeweile sterben,

denn dann spüren sie ihre Nichtigkeit,

die sie nicht kennen.

Denn was ist Unglücklichsein anderes,

als unerträglich traurig zu sein,

sobald man gezwungen wird,

über sich selbst nachzudenken

- und sich nicht zerstreuen kann.

 

So ist es. Entweder man bleibt durch die Zerstreuungen buchstäblich in einem Teufelskreis des Bösen. Oder man gelangt endlich dahin, über sich selbst nachzudenken. Dieses Über-sich-Nach-denken kann jetzt stattfinden, indem Sie diese Zeilen lesen. Denn: Über sich selbst nachdenken, das ist der Anfang des richtigen Weges.

 

Alle verborgene Traurigkeit ist bei den Menschen dieser Welt nichts anderes als eine Vorahnung des ewigen Verlorenseins. Nicht nur die Hölle ist schrecklich - auch der Weg dorthin. Ewiges Leben und Glückseligkeit sind nur in dem Herrn Jesus zu finden. Hören Sie, was Blaise Pascal sagt:

 

Ohne Jesus Christus ist der Mensch

mit Notwendigkeit lasterhaft und elend.

Mit Jesus Christus ist der Mensch

von Laster und Elend befreit.

In Ihm ist unsere ganze Tugend

und unsere ganze Jugend

und unsere ganze Glückseligkeit.

Ohne Ihn gibt es nur Laster Elend,

Irrtum, Finsternis, Tod, Verzweiflung.

 

Billige Angstmache? - Nein, danke!

Billige Angstmache ist unfair. Deshalb zu Recht: Nein, danke! Hier aber geht es um nichts Billiges. Alles, was uns die Bibel sagt, ist nicht billig. Auch Gottes Warnung nicht! Die menschliche Seele hat einen ungeahnten Wert in Gottes Augen. Die ganze Welt ist gegen sie an Wert nicht aufzuwiegen.

 

Hier sind Gottes Angebot, seine Gnade, sein Rettungsring. Hier müssen Sie zugreifen, um gerettet zu werden. Das ist die Botschaft, die Sie brauchen.

 

Wenn Ihr Arzt bei Ihnen die Diagnose Lungenentzündung stellt und das lebensrettende Medikament hat, er würde sich strafbar machen, wenn er es Ihnen nicht gibt. Oder stellen Sie sich vor, ich komme nachts an Ihrem Haus vorbei und sehe, dass es in Flammen steht. Und ich weiß, dass Sie und Ihre Familie darin schlafen. Es wäre äußerst niederträchtig, wenn ich nicht alles tun würde, Sie zu wecken und herauszuholen.

 

Vor einiger Zeit war in den österreichischen Alpen eine viel befahrene, riesige Autobahnbrücke abgesackt. Sie war zwar nicht zusammengestürzt, aber die Autobahn musste monatelang gesperrt werden. Stellen Sie sich vor, die Brücke wäre wirklich zusammengestürzt. Ich wäre mit meinem Auto geradewegs auf den Krater zugefahren und hätte den Wagen in allerletzter Sekunde noch zum Stehen bringen können. Hätte ich nicht blitzschnell die Blinkleuchten eingeschaltet? Wäre ich nicht aus dem Wagen gesprungen und den folgenden Autos entgegengelaufen, um sie mit warnenden Armen anzuhalten? Wahrscheinlich hätte ich mein Hemd vom Körper gerissen, um es hin und her zu schwingen, damit nur ja keiner in den sicheren Tod rast.

 

Dies alles sind schwache Beispiele. Denn Gottes Sprache ist noch viel eindringlicher. Er warnt und warnt. Auch Sie haben seine Stimme schon gehört. Denn hier geht es wahrlich um nichts Billiges, hier geht es um ewigen Tod oder ewiges Leben.

 

Aber die Bibel verbindet die Warnungen mit einem Angebot. Gott stellt die Ampel auf Rot. Das ist wahr. Nicht weiterfahren! Aber dabei bleibt er nicht. Er weist den richtigen Weg. Es ist ein unvergleichlicher Weg: Die Bibel ist Gottes Wegweiser für Sie. Dort finden Sie den Weg, sein Angebot, genau beschrieben. Und noch einmal: Sein Angebot ist nicht billig.

 

Und Sie werden staunen, was jetzt kommt: Es ist umsonst. Aber nicht "umsonst" im landläufigen Sinn. Wieso denn umsonst? Die Antwort lautet: Weil seine Gabe unbezahlbar ist! "Wen da dürstet, der komme. Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst." So ruft der große Gott Ihnen noch auf der allerletzten Seite seines Wortes zu. Offenbarung 22,17. Und nicht nur dort finden Sie dieses "Umsonst". Auf der vorletzten Seite der Heiligen Schrift steht es nicht viel anders: "Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. Wer überwindet, wird dieses - den Himmel - erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein." Offenbarung 21,6.7. Und im Römerbrief, Kapitel 3, Vers 24, können Sie nachlesen, dass alle, die die Erlösung durch den Herrn Jesus annehmen, indem sie an sein vergossenes Blut glauben, "... umsonst gerechtfertigt werden durch seine Gnade." Welch ein feierliches, herrliches "Umsonst"!

 

Vielleicht ist Ihnen das alles völlig neu. Wahrscheinlich ist es Ihnen unbegreiflich. Das ist es mir auch. Aber es ist absolute göttliche Wahrheit. Und wenn es Ihnen ganz neu sein sollte, umso besser:

Dann bekommen Sie endlich diese für jeden Menschen wichtigste Information hier zum ersten Mal.

Gott gab seinen Sohn dahin. Er ließ ihn Mensch werden. Und in einem schonungslosen Gericht rechnete er mit dem Sündlosen und Reinen wegen der Schuld anderer ab. Weshalb? Damit hoffnungslos verlorene Menschen Vergebung, Frieden und ewiges Leben empfangen können. Umsonst! Keiner hätte diesen hohen Preis bezahlen können. Deshalb umsonst. Mehr konnte Gott nicht tun. Aber er hat seinen Sohn gegeben. Dort am Kreuz auf dem Hügel Golgatha vor den Toren Jerusalems floss sein heiliges Blut als Sühnung für unsere Sünden.

 

Und Gott hat ihn auferweckt. Er hat ihm den höchsten Ehrenplatz im Himmel gegeben. Und er hat ihm das kommende Gericht übertragen. An ihm kommt keiner vorbei, sei es jetzt oder in Zukunft. Aber noch bietet Gott Gnade an. Das sind biblische Grundtatsachen. Die sind für jeden unendlich wichtig. Auch, wenn Sie, was die Bibel betrifft, beim Punkt Null anfangen. Vielleicht, weil Sie keine besitzen. Vielleicht auch, weil sie verstaubt und ungelesen in einer Ecke liegt.

 

Gnade? - was ist das denn?

Da sitzt ein zum Tod Verurteilter in seiner Zelle und wartet. Jeden Augenblick kann der Schlüssel des Wachpolizisten das schwere Schloss öffnen. Zwei bewaffnete Männer werden ihm Handschellen anlegen und ihn zum elektrischen Stuhl führen. Endstation - für diese Erde.

 

Vor langer Zeit hat der Verurteilte ein Gnadengesuch an den Präsidenten gerichtet. Und nun geschieht eines Morgens das, womit er nicht mehr gerechnet hat. Wie üblich schrickt er zusammen, als man den schweren Riegel seiner Zellentür beiseite schiebt. Ein Uniformierter tritt ein. Er überreicht ihm ein Schreiben. Voller Aufregung liest er es. Es ist ihm, als träumte er. Er kann es nicht fassen. Seinem Gnadengesuch wurde entsprochen. Er muss nicht sterben. Die Unterschrift des Präsidenten gibt ihm die Gewissheit, dass die Todesstrafe nicht vollstreckt wird.

Das ist ein Bild von dem, was Gnade ist. Aber wahrscheinlich wurde seine Strafe in eine andere Strafe - in lebenslänglichen Freiheitsentzug - umgewandelt. Und deshalb ist das Beispiel nur sehr schwach, fast möchte man sagen, falsch. Denn Gott, die heiligste und gerechteste Instanz, die es gibt, handelt nicht bruchstückhaft. Wie handelt Gott? Gott spricht frei. Gnade ist unverdienter Freispruch

 

Mildernde Umstände gibt es bei Gott nicht. Nicht für mich, für Sie oder irgendeinen Menschen. Und wenn jemand der Anständigste und Gebildetste wäre. "Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt. Da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer." Psalm 53,3. "Und wir allesamt sind dem Unreinen gleich geworden, und alle unsere Gerechtigkeiten gleich einem unflätigen Kleid." Jesaja 64,6. Das ist Gottes unretuschiertes Portraitfoto von uns. Ein Kleid voller Unflat, das fasst man nicht einmal mit der Pinzette an. Es gehört ins Feuer Das ist Gottes Urteil über die Sünde der Selbstgerechtigkeit. Alle brauchen Rettung, nicht nur die so Liederlichen, auch die Soliden. Und wenn Gott Gnade anbietet, dann verwandelt er eine schwere Strafe nicht in eine weniger schwere. Gott in seiner Gnade rechtfertigt. Das heißt: Er spricht den Schuldigen gerecht. Und bei wem kann und will er das tun? Bei jedem, der vor ihm sein verpfuschtes oder selbstherrliches Leben verabscheut. Das ist sein Handeln bei jedem, der sein Angebot der Gnade und Vergebung in dem Herrn Jesus annimmt.

 

Kein menschliches Gesetz verurteilt einen Schuldigen wegen ein und desselben Vergehens zweimal. Auch Gott tut das nicht. "Wer seine Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben; wer sie aber bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen." Sprüche 28,13. Der darf erfahren, dass der Herr Jesus auch für ihn persönlich seine Sache mit Gott gutgemacht hat. Und er darf froh erfahren: "Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden." Jesaja 53,5.

 

Keine Schleuderware

Gott gibt umsonst, das ist wahr. Aber sein Gnadenangebot ist befristet. Der dem ewigen Verderben entgegeneilende Mensch hat streng genommen nur für den heutigen Tag die Verheißung der Errettung. Für ihn steht die Uhr Gottes auf dem "Jetzt und Heute": "Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils." 2. Korinther 6,2. "Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht." Hebräer 4,7. Warum ist das so? Weil keiner weiß, ob er den nächsten Tag, ja, die nächste Stunde noch erleben wird. Und mag er noch so gesund und munter sein. Deshalb gilt jedem: "So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!" Psalm 90,12. Was zählen wir nicht alles! Aber das Wichtigste vergessen wir. "Siehe, Handbreiten gleich hast du meine Tage gemacht, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir." Psalm 39,5.

 

Eine Hand breit, das ist nicht viel. Und genau so ist es; Wir können noch nicht einmal die nächste Straßenkurve überblicken. Und hinter ihr kann bereits der Tod lauern.

 

Das Heute und das Jetzt steht mit großen Lettern über dem unermesslich großen göttlichen Angebot. Denn man kann die Gnadenstunde auch verpassen. Deshalb nehmen Sie sie an, heute, jetzt! "Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten." 1. Timotheus 1,15. Haben Sie gehört? "... aller Annahme wert!" Seine Gnade ist keine Schleuderware. Gott wirft sie keinem nach. Er stellt jeden vor die Entscheidung.

 

Auch den reichen Jüngling hatte der Herr Jesus überführt. Er rief ihn auf, ihm nachzufolgen. Aber der setzte sein Vertrauen lieber auf seinen großen Reichtum und entschied sich gegen ihn. Und dann ging er traurig weg. Schon der Weg in das Verderben ist ein trauriger Weg. Aber der Herr Jesus lief nicht hinter ihm her. Er zwingt keinen. Er sagt, was er meint. Und er meint, was er sagt.

 

Das müssen wir uns stets vor Augen halten: Der Preis für Gottes Gnadenangebot ist unvorstellbar hoch. Man kann diese Gnade heute erfahren, indem man seine Sünden dem heiligen Gott im Gebet aufrichtig bekennt, von dem alten Lebensweg umkehrt und an den Herrn Jesus glaubt. Aber - und das wäre ein schreckliches Aber: Man kann an Gottes Angebot auch gleichgültig vorübergehen und es ablehnen. Die furchtbare, ewig währende Konsequenz ist die Trennung von Gott am Ort der äußersten Finsternis und der größten Not.

 

Hier - und auf ewig

Die Entscheidung über das ewige Leben oder die ewige Verdammnis fällt hier und heute. Nicht später einmal. Nicht nach dem Tod. Und nicht bei einem so genannten "Jüngsten Gericht", von dem man manchmal hört.

 

Nicht menschliche Meinungen, nicht unzählige große und kleine Philosophien, nicht Dogmen geben uns Antwort. Allein Gottes Wort gilt. Und die Gültigkeit dieses Wortes ist unumstößlich, jetzt und auf ewig. Hören Sie, was die Bibel hierzu sagt:

 

"In Ewigkeit steht dein Wort

fest in den Himmeln."

Psalm 119,89

 

"Das Wort des Herrn

bleibt in Ewigkeit."

1. Petrus 1,25

 

Und was sagt dieses zuverlässige Wort über Gottes Absichten? Was teilt es uns über die Verantwortung des Menschen mit? Hier können Sie es lesen:

 

"Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes."

Johannes 3,17.18

 

"Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; und wenn jemand meine Worte hört und nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu erretten. Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag."

Johannes 12,46-48

 

Hier ist alles auf den Punkt gebracht: Die Absicht Gottes und die Rettungstat des Herrn Jesus - und die Antwort, die Ihr Herz darauf gibt. Sie können nicht Gott verantwortlich machen. Die Verantwortung liegt bei Ihnen. "Was soll ich denn mit Jesus tun?" Das ist die Schicksalsfrage mit Ewigkeitsfolgen. Pfarrer Wilhelm Buschs weit verbreitetes evangelistisches Buch hat den Titel "Jesus unser Schicksal". Das trifft den Nagel auf den Kopf.

 

Hier ist Gottes Gnadenangebot in dem Herrn Jesus. Und von Ihrer Antwort hängt Ihr ewiges Schicksal ab. Denn das haben Sie dem Wort

 

Gottes mit größter Klarheit entnommen, dass in diesem Leben und nicht erst nach dem Tod die Entscheidung darüber fällt, wo Sie die Ewigkeit zubringen werden. So gibt es für Sie heute:

 

Und Gott spricht: Auf ewig!

Hiermit sind alle Wenn und Aber ausgeräumt. Deutlicher kann es Ihnen keiner vor Augen stellen, als es Gott selbst in seinem Wort tut. Nicht er will, dass Sie in die ewige Verdammnis kommen. In die Hölle bringt sich der Mensch in seiner Widerspenstigkeit selbst. Aber auch in den Himmel wird keiner gezwungen. Entweder - Oder. Jesus unser Schicksal! Nehmen Sie jetzt Ihre Zuflucht zu ihm! Denn:

 

"Wer an den Sohn glaubt,

hat ewiges Leben;

wer aber dem Sohn nicht glaubt,

wird das Leben nicht sehen,

sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm."

Johannes 3,36.

 

Licht einschalten!

Vielleicht sind Sie noch voller Fragen. Aber eins werden Sie einsehen: Man darf nicht in die falsche Richtung fahren, wenn man ans richtige Ziel kommen will. Und Sie haben es gehört: Es gibt nur eine Instanz, die Ihnen den richtigen Weg beschreibt, Gottes Wort.

 

Hier wird auf einmal alles klar und deutlich. Sein Licht leuchtet hell. Hier sind keine Spekulationen. Die Bibel gibt Antwort, wahr und ungeschönt. Und was ist nötig, um ihre Aussagen für sich persönlich zu erfassen? Das ist mit einem Wort gesagt: Aufrichtigkeit. Das aufrichtige Bewusstsein, dass man wegen seiner Sündenschuld und ohne den Herrn Jesus absolut verloren ist, und das Bekennen der Sünden im Gebet vor Gott. Diese Haltung nennt die Bibel Buße und Umkehr. Dann wird auf einmal alles hell. Der Herr Jesus ist als Licht in die Welt gekommen. Der leidende und sterbende Gottessohn am Kreuz von Golgatha zeigt deutlich, wie ernst Gott die Sünde nimmt. Dort sehen wir seine Heiligkeit, aber auch seine Liebe.

 

Wer sich dem alles aufdeckenden Brennkegel des göttlichen Lichts stellt, erkennt sich in seiner völligen Verlorenheit. Jetzt gilt es, nicht zurückzuweichen in die finstere Ecke der Sünde oder in die Grauzone der Gleichgültigkeit. Dann wird Gott Ihnen zeigen, dass sein Sohn dort am Fluchholz des Kreuzes auch Ihre Sünden stellvertretend getragen hat. "Den Aufrichtigen geht Licht auf in der Finsternis." Psalm 112,4. Wenn dieser Seufzer, der aus dem Mund des Zöllners kam, auch Ihr aufrichtiger Ausruf ist: "O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!", dann werden Sie erfahren:

 

Wer Jesus im Glauben am Kreuz erblickt,

wird heil zu derselben Stund'.

 

Dann können Sie mit dem Grafen Nikolaus Ludwig von Zinzendorf bekennen:

 

Bis zum Schwören darf ich's wissen,

dass mein Schuldbrief ist zerrissen,

dass mein Heiland starb für mich!

 

Keiner kann Gott verantwortlich machen, wenn er im Dunkeln herumtappt und auf alle unmöglichen Spinnereien hereinfällt. Wenn Sie mit Ihrem Auto bei Nacht über die Landstraße fahren und das Licht nicht einschalten, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn es kracht und schlimme Folgen hat. Kämen Sie jemals auf den Gedanken, Ihren Autohersteller dafür verantwortlich zu machen? Wohl kaum. Er hat Ihren Wagen mit der Möglichkeit ausgerüstet, mit Licht die dunkle Straße zu erhellen.

 

So ist es keineswegs Gottes Schuld - wie manche meinen -, dass die Frage nach dem Wohin scheinbar im Dunkel liegt. Er hat Ihnen das Licht - sein Wort - in die Hand gegeben, um es zu nutzen, es einzuschalten. "Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad." Psalm 119,105.

 

Die Tatsache

Die Hölle ist furchtbare Realität. Und es fällt mir nicht leicht, darüber zu schreiben. Aber das wäre große Lieblosigkeit, ja, unverzeihliches Unrecht. Denn: Nichts kann grausamer sein als eine Milde, die den Anderen seiner Sünde überlässt. Nichts kann barmherziger sein als die Zurechtweisung, die den Menschen vom Weg der Sünder zurückruft.

Sie können versuchen, die Hölle abzustreiten - die Wahrheit bleibt bestehen und zieht über allem Leugnen und allen Wegdeutungsversuchen still ihre Bahn. So wie der Mond seine Bahn weiterzieht - mögen ihn die Hunde auch anbellen.

 

Wenn es kein ewiges Verderben gäbe, vor dem Sie gerettet werden müssen, dann waren das Kommen des Herrn Jesus Christus auf diese Erde, sein Leiden und Sterben am Kreuz und seine Auferstehung unnötig. Die frohe Botschaft von der Liebe Gottes wäre überflüssig.

Zwar sagt man, wir sollten mehr über die Bergpredigt sprechen. Das ist nicht verkehrt. Aber, gerade dann müssen wir auch über die Tatsache der Hölle reden. Denn bei den ersten drei Erwähnungen im Neuen Testament - und zwar in der "Bergpredigt" - wurde das Wort von Christus selbst ausgesprochen. "Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist:

Du sollst nicht töten; wer aber irgend töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Grund zürnt, wird dem Gericht verfallen sein; wer aber irgend zu seinem Bruder sagt: Raka! (ein Ausdruck der Verachtung) wird dem Synedrium verfallen sein; wer aber irgend sagt: Du Narr! wird der Hölle des Feuers verfallen sein." Matthäus 5,21.22.

 

"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen. Wenn aber dein rechtes Auge dir Anstoß gibt, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder umkomme, als das dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde. Und wenn deine rechte Hand dir zum Fallstrick wird, so hau sie ab und wirf sie von dir; denn es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder umkomme, als das dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde." Bergpredigt, Matthäus 5,27-30. Insgesamt berichten die Evangelien zehnmal, dass Gottes Sohn seine Zuhörer eindringlich vor dem ewigen Gericht der Hölle warnt.

Merkwürdigerweise kann man das Wort "Hölle", das Wort ,Teufel" und das Wort "Verdammen" heute überall auf unseren Straßen, im Bus, auf der Baustelle und im Betrieb hören. In den Texten der Rockmusik und in der ganzen Unterhaltungsbranche gehören diese Begriffe zum ständigen Wortschatz. Und wie unendlich traurig und ernst ist es, dass gottlose Menschen diese Worte bei ihren Flüchen und Lästerungen benutzen. Aber dort, wo man erwarten sollte, dass das Wort Gottes verkündigt wird, hört man nur noch selten von Himmel und Hölle.

 

Der Trick

Einer der gefährlichsten Tricks des Teufels ist, die heilige Ehrfurcht vor Gott und die Furcht vor der Hölle aus den Herzen der Menschen zu vertreiben. Mit aalglatten Worten spricht man lieber nur von einem so genannten "lieben Gott", den die Bibel nicht kennt. Sie offenbart den Gott der Heiligkeit und Liebe. Aber wir finden in der Bibel nirgendwo einen "lieben Gott", der fünf gerade sein lässt, durch die Finger schaut und es nicht so genau nimmt. Das Wort Gottes kennt keine Halbwahrheiten. Die Hölle ist und bleibt eine Tatsache, die in der Bibel deutlich beschrieben ist. Diese Wahrheit wird heute weitgehend verschwiegen.

 

"Wie können Sie als gebildeter Mensch noch an die Hölle glauben?", so wird man gefragt. Der moderne, aufgeklärte Mensch glaubt so etwas nicht mehr, sagt man. Zur Zeit eines Noah gab es auch nicht einen einzigen Gelehrten, der seiner Warnung vor der bevorstehenden Gerichtsflut Glauben schenkte. Aber die Flut kam. Wir wissen es, weil es so in der Bibel steht. Dass alle Hochkulturen der Menschheit von dieser weltumspannenden Flut berichten und auch genügend geologische Informationen darüber zur Verfügung stehen, mag interessant sein. Aber die Mitteilungen in der Bibel genügen völlig. Warum? Weil Gottes Wort die Wahrheit ist und Gott nicht lügen kann.

 

Was Gott sagt, das trifft ein. In Sodom und Gomorra spottete man über das angekündigte Gericht. Aber es traf ein. Die großen Theologen zur Zeit des Herrn Jesus schlugen seine Warnungen in den Wind, als er ihnen die Zerstörung Jerusalems voraussagte. Aber mit göttlicher Pünktlichkeit geschah alles wie vorausgesagt.

 

Das Volk Israel war unbelehrbar, als Gott ihnen für den Fall ihres Ungehorsams das Gericht vorhersagte. Doch es traf ein: "Gott der Herr wird dich unter alle Völker zerstreuen, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde ..., und unter jenen Nationen wirst du nicht rasten, und deine Fußsohle wird keine Ruhestätte finden, und Gott der Herr wird dir daselbst ein zitterndes Herz geben ... Du wirst nur bedrückt und geplagt sein alle Tage. Und du wirst wahnsinnig werden vor dem Anblick deiner Augen, den du erblickst." Das können Sie im 28. Kapitel des 5. Buches Mose nachlesen.

 

Gott steht zu seinem Wort in allen Punkten. Die Zeitgeschichte lehrt es uns: Israel - ein Staat, seit Jahrtausenden von der Landkarte verschwunden. Und die Juden, welch ein geschundenes, gequältes Volk! Antisemitismus bis zum heutigen Tag! Aber: "So wahr Gott der Herr lebt, ... ich werde sie in ihr Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe." Jeremia 16,15. "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir: Vom Osten her werde ich deine Nachkommen bringen und vom Westen her werde ich dich sammeln. Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde!" Jesaja 43,5.6.

 

Der uralte Trick des Teufels mit seiner listigen Frage "... hat Gott wirklich gesagt?" zieht nicht, wenn Sie darauf hören, was die Bibel sagt. Satan ist der Lügner von Anfang. Gott ist der Gott der Wahrheit. Die ganze Menschheitsgeschichte beweist es. Sie ist Gottes erfüllte Prophetie. Und für die Zukunft gilt dasselbe. Auch sie wird sich buchstäblich erfüllen, wie es in seinem Wort vorausgesagt ist.

 

Gott allein ist allwissend. Was Gott betrifft, so ist für ihn nicht nur die Vergangenheit Geschichte, sondern auch die Zukunft. Denn bei ihm gibt es keine Zeit in unserem Sinn. Die Menschheit ist von den Grenzen der Zeit umgeben, aus denen sie sich nicht befreien kann. Bei dem ewigen Gott gibt es so etwas nicht.

 

Trotz allem: Satan hat bis heute mit seiner List Erfolg. Er hat ein Meisterstück vollbracht, als er den Menschen weismachte, die Hölle bestünde lediglich in der Phantasie einiger Ewiggestrigen. Deshalb werden Sie heute von der biblischen Tatsache der Hölle nur selten etwas hören. Deshalb der lawinenartige moralische Verfall um uns her. Es gibt kein Tabu mehr. So weit hat es der Teufel gebracht, dass die Furchtbarkeit und Gemeinheit der Sünde, die richterliche Heiligkeit Gottes und die Existenz der Hölle geleugnet werden. Gibt es keine Rettung aus diesem Teufelskreis?

 

 


   

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