Der Fels meiner Stärke, meine Zuflucht, ist in Gott. Vertraut auf ihn allezeit, o Volk! Schüt­tet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht.      Psalm 62,8.9

 

Gott hatte David, den Psalmdichter, in vielen bedrückenden. Situationen durch seine Nähe gestärkt und getröstet und ihn schließlich auch daraus befreit. So hatte David gelernt, Gott zu vertrauen, und er ermuntert das Volk Gottes dazu, seinem Beispiel zu folgen.

 

Die Christen heute haben besondere Zusagen Gottes und des Herrn Jesus Christus, die sie in ihrem Vertrauen stärken können.

 

1. "ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters" (Matthäus 18,20). ‑ Es gibt keinen einzigen Tag, an dem Jesus Christus nicht bei den Seinen wäre. Er verlässt sie nie.

 

2. "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken" (Römer 8,28).   Es gibt nichts, so bitter es an sich auch sein mag, was nicht in Gottes Hand zum Guten mitwirkt. Hinter allem steht Gottes Liebe.

 

3. "Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus" (Philipper 4,6.7).   Es gibt keine Situation, in der wir nicht unser Herz vor Gott ausschütten könnten. Gott hat seinen Kindern nicht zugesagt, dass Er die Schwierigkeit immer wegnimmt, aber dass Er ihnen seinen Frieden schenken will. In dieser Kraft kann der Christ auch schwierige Situationen durchstehen.

 

4. "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis" (2. Korinther 1,3.4).   Es gibt keine Not, in der uns Gott nicht trösten würde. Sein Trost ist größer als jede Bedrängnis.

 

                    

 

Und er hob seine Augen auf zu seinen Jüngern und sprach: Glückselig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes. Glückselig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Sohnes des Menschen willen; freut euch an jenem Tag, und hüpft vor Freude, denn siehe‑, euer Lohn ist groß in dem Himmel, denn genauso taten ihre Väter den Propheten.

 Lukas 6,20‑23

 

Der Herr war umgeben von seinen Jüngern und einer großen Volksmenge. Alle konnten seine Worte hören, doch gerichtet waren sie an seine Jünger, die an Ihn glaubten und Ihm folgten.

 

In diesem ersten Teil der Rede des Herrn geht es also keineswegs darum, wie man das Heil empfangen kann, sondern darum, was seine Jünger um seinetwillen auf sich nehmen oder erleiden mussten ‑ "um des Sohnes des Menschen willen" heißt es in Vers 22.

 

Christus zog in Armut durch das Land; und die Jünger teilten seine Armut. Sie lebten gleichsam von der Hand in den Mund. Der Herr bezeichnet Armut nicht als einen Segen, aber Er macht deutlich, dass Armut uns den Segen des Reiches Gottes nicht nehmen kann, gerade wenn man sie um seinetwillen auf sich nimmt.

 

Ebenso kann man in der Nachfolge des Herrn weinen, wenn man den Schmerz und die Sünde des Menschen empfindet, und dennoch in der Gemeinschaft mit Christus glücklich sein.

 

Arme, Hungrige und Weinende haben kein Ansehen in der Weit, aber wenn es sich um Jünger Jesu handelt, die in seiner Nachfolge stehen, dann müssen sie sogar mit der Feindschaft der Welt rechnen. Doch ihren Lohn im Himmel kann ihnen niemand rauben.

 


   

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