Wer ist ein Christ?

Christsein bedeutet, radikal zu sein. Nicht radikal im Zerstören und Niederreißen. Sondern radikal in der Liebe zu Gott und zu den Menschen. Christ zu sein bedeutet, Jesus nachzufolgen. Schritt für Schritt hinter IHM her. Jüngerschaft bedeutet mehr, als im Herzen zu glauben, daß Jesus der Sohn Gottes ist und für meine Sünde am Kreuz starb. Jüngerschaft bedeutet auch mehr, als dieses Geglaubte mit dem Mund zu bekennen. Wer ein Jünger Jesu werden will, muß einige Bedingungen erfüllen.
Die Voraussetzungen der Nachfolge:
"Wenn einer mit mir gehen will, so muß ich für ihn wichtiger sein, als alles andere in seinem Leben: wichtiger als seine Eltern, seine Frau, seine Kinder, seine Geschwister, ja wichtiger als das Lebens selbst. Nur so kann er mein Jünger sein"
(Lukas 14, 26).

"Wer nicht bereit ist, diese Lasten um meinet Willen auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, der gehört nicht zu mir" (Lukas 14, 27).

"Überlegt es euch vorher, ob ihr wirklich bereit seid, alles für mich aufzugeben und mir nachzufolgen"
(Lukas 14, 31).

Jesus muss die Priorität in deinem Leben haben. Wenn er die erste Stelle in deinem Leben haben will, dann bedeutet das, dass es nichts gibt, was dir wichtiger ist. Verbringst du mehr Zeit mit Jesus, als mit dem Fernseher oder dem Computer? Steht er nur "an erster Stelle" auf einem kleinen Siegerpodest, und die Götzen in deinem Leben (Alkohol, Zigaretten, Pornographie) die auf dem gleichen Podest auf Platz 2 und 3 stehen, binden dich in Wirklichkeit? Bist du bereit, in deiner Beziehung zu Jesus, deine Angehörigen und Liebsten zurückzustufen? Kommt Jesus in deinem Leben wirklich zuerst? Bist du bereit, alles was du besitzt, für ihn aufzugeben? Könntest du wirklich alles loslassen - auch deine Bequemlichkeit?

Nachfolge gibt es nicht zum Sonderpreis im Schlussverkauf! Nachfolge hat ihren Preis!
Die Kosten der Nachfolge:

"Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: 'Meister, ich will mit dir gehen, ganz gleich wohin!' Jesus antwortete ihm: 'Die Füchse haben ihren Bau, und die Vögel haben ihre Nester; aber der Menschensohn hat keinen Platz, an dem er ausruhen kann.' Ein anderer bat Jesus: 'Herr, ich will erst noch meinen Vater beerdigen, aber dann will ich für immer bei dir bleiben.' Doch Jesus erwiderte: 'Komm jetzt mit mir, und überlass es denen, ihre Toten zu begraben, die ohne Gott leben'" (Matthäus 8, 19 - 22).
Trenne dich von der Sünde
Wenn dich Gott in seine Gemeinschaft ruft, dann kannst du nicht im Alten beharren. Du musst bereit sein, dich von liebgewordenen Gewohnheiten zu trennen. Nachfolge Jesu bedeutet, in sein Bild verwandelt zu werden. Jesus war ohne Sünde. Darum sollen auch wir mit aller erkannter Sünde in unserem Leben brechen. Die Sünde hat eine starke Kraft, die uns binden kann. Sie nimmt uns unsere Vollmacht für einen wirksamen Dienst. Sie schließt uns den Mund für ein aufrichtiges Zeugnis. Wie können wir Menschen von der Kraft des Blutes Jesu erzählen, wenn diese Kraft in unserem Leben noch keine Veränderung herbeigeführt hat? Trenne dich radikal von jeder erkannten Sünde in deinem Leben und lass durch den Heiligen Geist ein Feuer in deinem Herzen entzünden. Ein Feuer der Liebe und Hingabe zu Gott, so dass du alles verabscheust, was deine Beziehung zu IHM trüben könnte und dir deine Vollmacht als Christ in dieser Welt nimmt. Ich sage dir: Die Mächte der Finsternis wissen genau, wer in Jesu Vollmacht über diese Erde geht.
Lebe im Gehorsam

Wer Jesus nachfolgt, der beginnt im Gehorsam zu leben. Nicht im Gehorsam gegenüber Menschen, sondern im Gehorsam gegenüber Gottes Geboten und Seinem Wort. Zu wissen, was Gott in Seinem Wort sagt, ist das eine. Zu tun, was es verlangt, ist das andere. Jesus sagt: "Warum nennt ihr mich dauernd 'Herr', wenn ihr doch nicht tut, was ich euch sage" (Lukas 4,46). Wir werden einmal nicht gerichtet, nach dem, was wir vom Evangelium verstanden haben, sondern nach dem, wie wir es gelebt haben. Dies Gericht soll für uns einen Siegeskranz bereithalten und keine Verdammnis. Aber gerade deshalb muss unser Leben im Licht der Gebote Gottes standhalten können. Es sind sehr ernste Worte, wenn Jesus sagt: "Nicht, wer mich dauernd 'Herr' nennt, wird in Gottes Reich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Am Tage des Gerichts werden zwar viele sagen: 'Aber Herr, wir haben doch deine Wahrheiten gepredigt! Wir haben doch in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mächtige Taten vollbracht!' Aber ich werde ihnen antworten: 'Ihr habt nie wirklich zu mir gehört. Was ihr getan habt, das habt ihr ohne mich getan. Geht mir aus den Augen!'" (Matthäus 7, 21 - 23).
Diene in Demut
Um Jesus ähnlich zu werden, gibt es einen weiteren Bereich den wir anstreben sollen: In Demut zu Dienen. Jesus kam nicht in diese Welt, um zu Herrschen, sondern um zu Dienen. Er diente einer verlorenen Menschheit, indem er sein Blut am Kreuz zur Vergebung der Sünden vergoss, damit jeder, der dieses Opfer für sich in Anspruch nimmt, ewiges Leben finden kann. Ein Bild hierfür war die Fußwaschung der Jünger: "Da stand er vom Tisch auf, legte seinen Umhang ab und band sich ein Tuch um. Er goss Wasser in eine Schüssel und begann, seinen Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Tuch abzutrocknen"(Johannes 13, 4 + 5). Jesus, der Sohn Gottes, kniet sich nieder, um Sündern die Füße zu waschen. Er erniedrigt sich, und ist sich nicht zu schade für diesen Dienst. Demut ist das Gegenteil von Stolz. Da ist kein Streben nach Anerkennung in den Augen der Menschen, nach Erfolg und Ansehen. Wer erkannt hat, wie wertvoll er in Gottes Augen ist, braucht sich um das Ansehen bei Menschen nicht mehr zu kümmern. Er weiß, dass er die höchste Stellung innehat, die einem Menschen überhaupt zukommen kann - ein Kind Gottes zu sein. Wer dient, der lebt nicht für sich selbst, der lebt für die Menschen dieser Welt, damit sie zu Jesus und so in die Gemeinschaft mit dem Himmlischen Vater finden. Nur so kann man es verstehen, wenn Jesus sagt: "Wer sein Leben um jeden Preis erhalten will, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich einsetzt, der wird es für immer gewinnen"(Lukas 9, 24).
Was es auch kostet

Mache keine halbe Sache! Sei bereit, alles für deine Beziehung zu Jesus aufzuopfern. Ob Leben oder Tod, koste es, was es wolle, gib dich Jesus ganz hin. Denn es gilt, was ein Bruder einmal sagte: Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn! Nur so kannst du ein Jünger Jesu sein.

 

 

 "Sich bekehren", wie geschieht das?            

...Ja. Als Gott den Menschen schuf, machte Er in vollkommen. Es war Sein Verlangen, dass wir Seine Freunde sein und die Erde beherrschen sollten, indem wir für sie sorgen. Gott hat uns nicht als Roboter geschaffen. Er hat uns seinen freien Willen gegeben, damit wir zwischen richtig und falsch, gut und böse wählen können.
Gott möchte, dass wir Ihn lieben und Ihn vor allem persönlich kennenlernen. Doch er zwingt uns nicht, Ihn zu lieben. Er möchte, dass wir uns entscheiden. Der Mensch hat also die Wahl.

Gott hat uns nicht als programmierte Computer geschaffen.

Der Mensch hat gewählt - aber falsch "Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber zuletzt sind es Wege des Todes" (Sprüche 14,12). Anstatt das zu tun, was Gott wollte, entschied er sich, seinen eigenen Weg zu gehen, in Unabhängigkeit von Gott. (Die Bibel nennt das Sünde.)

Dies führte dazu, dass die Menschheit durch die Sünde von Gott getrennt und dadurch selbstsüchtig, unfreundlich, leer und ziellos wurde. Wir sind immer noch von Gott getrennt, denn auch heute noch entscheiden wir uns, ungehorsam zu sein und unseren eigenen Weg zu gehen. Wir sündigen, weil wir Sünder sind, "denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken..." (Matthäus 15,19). "Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit (Vollkommenheit) Gottes" (Römer 3,23)

"Eure Vergehen sind es (Euer Eigensinn), die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er nicht hört" (Jesaja 59,2)

Dieses Problem versuchen wir nun selbst zu lösen. Probierst du einen dieser Wege?

Es gibt nur eine Lösung für dieses Problem:  Sünde muss beseitigt werden.

"Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist"  (Römer 5,8)

Jesus Christus ist die einzige Antwort, die Gott für das Problem der Sünde des Menschen akzeptiert.
"Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen" (Apostelgeschichte 4,12).

Als Jesus die Strafe für unsere Sünden am Kreuz auf sich nahm und an unserer Statt starb, war es so, als ob Er die Hand Gottes und unsere Hand nahm und beide in Seinem Tod miteinander versöhnte. Damit überbrückte Er den Graben der Trennung und bewältigte das Sündenproblem des Menschen ein für allemal.
"Gott (hat) in Christus ... die Welt mit sich selbst versöhnt ... Gott hat den, der Sünde nicht kannte ... für uns zur Sünde gemacht" (2.Korinther 5,19,21).

"Der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat" (1.Petrus 2,24)

Jesus wurde geboren, um zu sterben; wir wurden geboren, um zu leben. Jesus ist nicht nur für unsere Sünden gestorben, sondern Er ist auch auferstanden, um zu beweisen, dass Er der Sieger über Sünde und Tod ist.
"Der unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist" (Römer 4,25);

Die große Frage ist nun:

Kann Gottes einzige Antwort auch für mich wirkam werden?

Die Antwort ist JA!!!

Du musst bereit sein, dich von deiner Sünde abzuwenden (Buße zu tun), persönlich dein Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen und Ihn zum Herrn über dein Leben zu machen. Glaube nicht dass du auf irgendeine andere Art und Weise in das hineinkommen kannst, was Gott für dich geplant hat. Niemand und nichts anderes kann diesen Graben überbrücken.

Jesus sagt:

"ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich"(Johannes 14.6).

Gibt es irgendeinen Grund, weshalb du diesen wichtigen Schritt nicht gehen und nicht gleich Gottes Weg wählen und dein Vertrauen in Seinen Sohn setzen solltest?

Gott gibt uns folgende Versprechen und Warnungen:
"Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht" (1. Joh. 5,12) 

"Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, das Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du errettet werden." (Römer 10,9)

Bevor Jesus in den Himmel auffuhr, versprach Er, den Heiligen Geist zu senden, der in den Christen leben und ihnen die Kraft und die Befähigung geben werde, so zu leben, wie sie sollten (Apostelg. 1,8)

In Gottes Wege einzusteigen ist ganz einfach:

1. Schritt: Gib zu, dass du im Unrecht (ein Sünder) bist, und sei bereit, dich von deinen Sünden abzukehren
(mit anderen Worten: tu Buße)

2. Schritt: Glaube, das Gottes einzige Hilfe in Jesus ist - in Seinem Tod und Seiner Auferstehung.

3. Schritt: Übergib dein Leben Ihm, setze deinen Glauben und dein Vertrauen auf Jesus.

Wenn du es wirklich ernst meinst, dann ist Gott jetzt nur noch ein Gebet weit von dir entfernt. Warum tust du diesen Schritt nicht jetzt gleich? Vielleicht ist dir folgendes Gebet eine Hilfe:

Gott höre mich an, ich gebe zu, dass ich ein Sünder bin und Deine Vergebung brauche. Ich glaube, dass Jesus an meiner Statt gestorben ist und damit die Strafe für meine Sünden bezahlt hat. Ich will mich von jetzt an von meinen Sünden abwenden und Jesus Christus als meinen persönlichen Retter und Herrn annehmen. Ich vertraue mich Dir an und bitte Dich, den Heiligen Geist in mein Leben zu senden, damit Er mich erfüllt, die Kontrolle übernimmt und mir hilft, die Person zu werden, die ich noch Deinem Willen sein soll.                             Danke, Vater, dass Du mich liebst.

                  In Jesu Namen          Amen.

Gott verspricht Seinen Kindern in der Bibel viele Dinge. Hier sind nur einige davon:

  • "Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben" (Joh. 3,36)
  • "Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden" (Römer 10,13)
  • "Gott hat gesagt: 'Ich will dich nicht versäumen noch verlassen'" (Hebräer 13,5)
  • "Ich gebe ihnen ewiges Leben und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben" (Joh. 1,12)
  • "So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden" (Joh. 1,12)

Weitere wichtige Schritte für junge Christen:
Die Bibel sagt dir:

  • Bekenne deine Fehler und die Dinge, die du falsch gemacht hast, im Gebet (1.Joh.1,9).
  • Werde erfüllt mit dem Heiligen Geist (Epheser 5,18).
  • Lies und studiere die Bibel - bitte den Heiligen Geist, dir dabei zu helfen - und sei demgegen über was er dir sagt gehorsam (2.Timotheus 2,15).
  • Lass dich so bald wie möglich taufen (Apostelgeschichte 10,48).
  • Triff dich mit anderen Christen zum Lobpreis und zur gegenseitigen Ermutigung (Hebräer 10,25).
  • Sprich im Gebet mit Gott (Philipper 4,6).
  • Sag anderen die gute Nachricht weiter (das Evangelium ist nicht deine Privatsache!!!) (1.Petrus 3,15).

 

 

 

 


   

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