Gott sucht das Verlorene                                                                                                                                                                        

Das Erste was im Himmel geschehen ist, nachdem dort der Fall des Menschen bekannt wurde, war, dass Gott sofort herunter kam, um das Verlorene zu suchen. Kannst du ihn rufen hören, wie er zur Abendstunde durch den Garten lief und rief: "Adam, Adam, wo bist du?" Es war die Stimme der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe. Adam hatte versucht, den Platz einzunehmen von dem, der ihn suchte, denn er war der Missetäter. Er war gefallen. Eigentlich hätte er schreiend den Garten Eden auf- und abrennen sollen: "Mein Gott, mein Gott, wo bist du?"
Aber Gott verließ den Himmel um auf der dunklen Erde den Rebellen zu suchen, der gefallen war - nicht um ihn von der Erde zu wischen, sondern um ihm einen Ausweg aus dem Elend der Sünde zu zeigen. Und Gott findet ihn. Wo? - hinter den Büschen des Gartens, wo er sich vor dem Schöpfer versteckte.

 

Zerstörte Beziehung!

In dem Moment, wo ein Mensch aus der Verbindung mit Gott fällt, da versucht er sich vor ihm zu verstecken. Als Gott aus dem Garten ging, war der Mensch in Verbindung mit seinem Schöpfer, und Gott sprach mit ihm. Aber nun, seit er gefallen war, hatte er kein Verlangen mehr, seinen Schöpfer zu sehen. Er hatte die Verbindung mit seinem Gott verloren.
Sein Erschaffer folgte ihm bis in sein Versteck. "Wo bist du, Adam? Wo bist du?"
Sechstausend Jahre sind vergangen und diese Geschichte ist durch die Zeiten hindurch erhalten geblieben. Ich frage mich, ob da irgendeiner der Söhne von Adam war, der dies nicht zu dieser oder jener Zeit in seinem Leben gehört hat. Vielleicht, dass es während der Nachtstunden über ihn gekommen ist: Wo bin ich? Wer bin ich? Wo gehe ich hin? Und was wird das Ende von dem allen sein? Ich denke, es ist gut für einen Menschen, um einmal stille zu sein und sich selbst diese Frage zu stellen. Frage du dich doch das einmal junges Mädchen, junger Mann, und du alter Mann mit grauen Haaren und Augen die immer schlechter sehen und du, dem seine Kraft immer mehr nachlässt. Du, der du bald in der anderen Welt bist.

 

Wie sieht mein Leben in den Augen Gottes aus?

Ich frage dich nicht, wo du in den Augen deiner Nachbarn bist, oder wo du in den Augen deiner Freunde bist. Ich frage dich nicht, wo du in den Augen deiner Gemeinschaft bist, in der du lebst.
Es zählt nur sehr wenig, wo wir uns befinden in der Sicht vor einander. Es ist von ganz geringem Wert, wo wir uns befinden in den Augen der Menschen. Aber es ist von enormer Bedeutung, was Gott von uns denkt. Es ist von enormer Bedeutung, dass man weiß, wo man in den Augen Gottes ist. Dies ist nun die Frage!  Bin ich in Verbindung mit meinem Schöpfer, oder habe ich keine Verbindung?

 

Frieden durch Wandel im Licht!

Wenn ich ohne Verbindung bin, dann ist da kein Frieden, keine Freude, kein Glücklichsein. Niemand auf der ganzen Erde, der ohne Verbindung mit dem Schöpfer ist, hat je gewusst, was Frieden und Freude und echter Trost bedeutet. Das ist ihm vollkommen fremd. Doch wenn wir

in Gemeinschaft mit Gott sind, dann ist da ein Licht überall auf unserem Weg. So frage dich selbst diese Frage. Denke nicht, ich predige zu deinem Nachbarn, glaub es, dass ich zu dir reden möchte. Zu jedem einzelnen, wie wenn du der Einzigste bist, der dies hört. Es war die erste Frage, die dem Menschen gestellt wurde nach seinem Fall. Und da waren nur wenige Zuhörer, die Gott hatte. Nur Adam und seine Frau. Aber Gott war der, der Predigte und obwohl sie sich versteckten, kamen die Worte an.

 

Gott kennt auch dich!

Lass das auch jetzt bei dir geschehen. Du magst denken, dein Leben ist Gott verborgen, dass er nicht das Geringste von dir weiß. Aber er kennt unsere Leben sehr viel besser als wir es vermögen. Seine Augen sind mit uns, von unserer frühesten Kindheit an bis heute.

Wo bist du? Ich möchte meine Zuhörer in drei Gruppen einteilen - diejenigen, die sich als Christen bekennen, dann die, welche vom Glauben abgefallen sind, und dann die Ungläubigen.

 

Eine Frage an alle die sich Christen nennen!

Zuerst möchte ich eine Frage stellen an die, welche sich als Christen bekennen, oder besser, lass Gott diese Frage stellen - Wo bist du? Was ist meine Position in der Kirche und in meinem Bekanntenkreis? Kennen mich meine Freunde als jemanden der vollkommen auf der Seite des Herrn steht?

 

Passt dein Leben zu deinem Bekenntnis?

Du magst vielleicht seit zwanzig, dreißig, ja vierzig Jahren ein bekennender Christ sein. Gut! Wo stehst du heute? Machst du Fortschritte auf dem Weg zum Himmel? Und kannst du Grund geben, der Hoffnung die in dir ist? Angenommen ich würde jetzt diejenigen fragen, die wirklich echte Christen sind, um aufzustehen, wärest du beschämt? Angenommen, ich würde jeden bekennenden Christen hier fragen: "Wenn dich der Tod einholen würde, hast du gute Gründe um zu glauben, dass du errettet bist?" Wärest du bereit, vor Gott und den Menschen aufzustehen um zu sagen, dass du gute Gründe hast, durch welche du glaubst, dass du vom Tod zum Leben hindurch gedrungen bist. Oder würdest du dich schämen? Lass deine Gedanken die letzten Jahre zurückgehen. Ist es folgerichtig, dass zu sagst "ich bin Christ" und würde dein Leben zu deinem Bekenntnis passen?

 

Unsere Taten reden lauter als unsere Worte!

Es ist nicht so sehr wichtig, was wir sagen, sondern wie wir leben. Taten reden lauter als Worte. Wissen deine Arbeitskollegen, dass du ein Christ bist? Weiß deine Familie es? Kennen sie dich als einen, der vollkommen auf der Seite von Jesus steht? Fragen wir uns doch alle, die wir uns bekennende Christen nennen, wo wir aus Gottes Sicht stehen. Ist mein Herz loyal dem König der Himmel gegenüber? Ist mein Leben hier so wie es sein sollte in der Gemeinschaft in der ich lebe? Bin ich ein Licht in dieser dunklen Welt? Christus sagt: "Ihr seid meine Zeugen". Jesus war das Licht der Welt und die Welt hätte nicht das wahre Licht, die Welt stand auf und löschte das Licht aus, und nun sagt Christus: "Ich lasse euch hier, damit ihr hier von mir zeugt. Ich lasse euch hier als meine Zeugen." Das ist, was die Apostel meinten, als sie sagten, dass Christen lebendige Briefe sein sollen, die von allen Menschen gekannt und gelesen werden. Also, stehe

ich auf für Jesus wie ich es sollte in dieser dunklen Welt? Wenn jemand für Gott ist, dann soll er das auch bekennen. Wenn ein Mensch auf der Seite Gottes steht, dann soll er herauskommen und das auch tun und wenn jemand für die Welt ist, dann lass ihn für die Welt sein.

 

Halbherzig für Jesus sein bedeutet gegen Jesus zu sein!

Diesem Gott zu dienen und gleichzeitig auch der Welt - dieses auf beiden Seiten zu stehen zur gleichen Zeit - ist der Fluch unter der Christenheit in dieser Zeit. Dies hält das Reich Gottes mehr auf als alles andere. "Wenn jemand mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich, täglich und folge mir". Ich habe von vielen Menschen gehört, die denken, wenn sie in der Kirche sind und einmal ein Bekenntnis abgelegt haben, dann wird das genügen für den Rest der Tage. Aber da ist ein Kreuz für jeden von uns, täglich.
Oh Kind Gottes, wo bist du? Wenn Gott dir heute Nacht in deinem Schlafzimmer begegnen würde und dir diese Frage stellen würde, was wäre deine Antwort? Könntest du sagen: "Herr, ich diene dir von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft ich nutze meine Talente aus und bereite mich vor auf das Reich das kommt?"

Als ich 1867 in England war, war dort ein Kaufmann der von Dublin kam. Dieser sprach mit einem Geschäftsmann in London. Als ich dazu kam, stellte er mich dem Mann aus Dublin vor. Dieser deutete auf mich und sagte: "Ist dieser junge Mann 100 % für Jesus?" Ich sage euch, dieses brannte sich in meine Seele. Es bedeutet sehr viel, 100% für Christus zu sein, aber das ist es, was jeder Christ sein sollte. Ihr Einfluss auf die Welt würde schon sehr bald bemerkt werden, wenn Menschen, die auf Gottes Seite stehen, heraustreten und ihren Standpunkt einnehmen und ihre Stimme erheben zur Zeit und zur Unzeit.

 

Weiß die Welt wem du dienst?

Wie ich schon sagte, da sind sehr viele in der Kirche, die einmal ein Bekenntnis ablegen und das ist alles was du von ihnen hörst. Wenn diese sterben, dann musst du gehen und irgendwelche verstaubten Akten heraussuchen um zu schauen, ob sie Christen sind, oder nicht. Gott wird das nicht tun. Ich denke, dass, als Daniel starb, alle in Babylon wussten, wem er diente. Sie mussten nicht in alten Büchern graben. Sein Leben erzählte seine Geschichte. Was wir brauchen, sind Männer mit Mut, die aufstehen für Jesus. Wenn das Christentum aufwacht und jedes Kind Gottes bereit ist, für Gott einzustehen, für ihn zu arbeiten und wenn es nötig ist für ihn zu sterben, dann wird das Christentum zunehmen und wir werden das Werk Gottes sehen, wie es wächst.

 

Formalismus tötet!

Da ist eine Sache, die ich mehr fürchte als alles in der Welt, und das ist der tote, kalte Formalismus der Kirche Gottes. Nenne irgendeinen ..ismus! Nimm alle ...ismus zusammen und ich fürchte diese nicht so sehr als toten, kalten Formalismus. Nenne irgendeinen falschen ...ismus! Nichts ist so gefährlich, wie dieser kalte, tote Formalismus, der sich direkt im Herzen der Kirche breit macht. Viele von uns schlafen einfach und schlummern, während Seelen um uns her zu Grunde gehen. Ich glaube ganz ernstlich, dass wir, die wir uns zu Christus halten, alle halb am schlafen sind. Einige von uns fangen gerade an, ihre Augen zu reiben und sie halb zu öffnen, aber als Gesamtheit sind wir am schlafen.

 

Zu spät aufgewacht!

Da war eine kleine Geschichte die durch die amerikanische Presse ging, die einen großen Eindruck auf mich als Vater gemacht hat. Ein Vater nahm sein kleines Kind hinaus ins Freie an einem freien Tag. Es war ein heißer Tag und der Vater legte sich unter einen wunderbaren, schattigen Baum. Das kleine Kind lief herum und pflückte Blumen und sammelte Blätter und kam dann zu dem Vater und sagte: "Wunderschön, wunderschön!" Schließlich schlief der Vater ein und in dieser Zeit ging das kleine Kind weg. Als er erwachte, war sein erster Gedanke: "Wo ist mein Kind?" Er schaute überall, aber konnte es nicht sehen. Er schrie so laut er konnte, aber alles was er hörte, war das Echo seiner Stimme. Er rannte zu einem kleinen Berg und schrie weiter. Keine Antwort. Dann sah er in einigem Abstand einen Abgrund und wie er dort hinkam und hinunter schaute sah er den zerschlagenen Körper seines Kindes zwischen den Felsen liegen. Er rannte hinunter und nahm den leblosen Körper auf seinen Schoß und verklagte sich selbst, der Mörder seines Kindes zu sein. Als er geschlafen hatte, war das Kind zu dem Abgrund gelaufen und hinuntergefallen. Ich dachte, als ich dieses hörte, was für ein Bild für die Christen!

 

Eltern, wo ist euer Kind?

Wie viele Väter und Mütter, wie viele Christen schlafen, während ihre Kinder zu dem schrecklichen Abgrund laufen und hinunterfallen, direkt in die Hölle. Vater, wo ist dein Junge heute Nacht? Vielleicht ist er nur dort in den Wirtschaften, torkelt durch die Strassen, und landet schlussendlich als Säufer in einem Grab. Mutter wo ist dein Sohn? Versäuft er seine Seele - und alles was ihm gut und heilig ist? Weißt du, wo dein Junge ist? Vater, du bist vielleicht schon vierzig Jahre Christ. Wo sind deine Kinder heute? Hast du so ein göttliches Leben gelebt, so im Geist Jesus, dass du sagen kannst, folge mir, wie ich Jesus folge? Leben deine Kinder in der Weisheit, sind sie auf dem Weg in die Herrlichkeit, sind sie versammelt in dem Stall von Jesus, sind ihre Namen im Buch des Lebens geschrieben? Wie viele Väter und Mütter könnten diese Fragen heute beantworten? Bist du je stillgestanden und hast daran gedacht, dass du versagt hast, dass du deinen Kindern gegenüber nicht treu warst? Solange die Christen so sehr nach der Welt leben, können wir nicht erwarten, dass unsere Kinder zu den Schafen Christi versammelt werden. Komm Herr Jesus und wecke jede Mutter und möge jeder von uns Eltern etwas von dem Wert der Seelen unserer Kinder empfinden, die uns Gott gegeben hat. Mögen sie nie unsere grauen Haare mit Sorgen ins Grab bringen, aber mögen sie ein Segen für die Kirche und die Welt sein. Vorbereitet auf das Sterben?

Vor einiger Zeit wurde die Tochter eines reichen Freundes von mir krank und starb. Die Eltern standen an ihrem Sterbebett. Er hatte seine ganze Zeit damit verbracht, Wohlstand für sein Kind anzusammeln. Sie wurde in angenehme Gesellschaften eingeführt, aber ihr wurde nie von Christus erzählt. Als sie an den Rand des Todes kam sagte sie: "Helft mir doch, es ist schrecklich dunkel und der Strom ist bitter kalt." Sie wussten nicht ein noch aus vor Kummer, aber konnten nichts für die Tochter tun und das arme Kind starb in Dunkelheit und Verzweiflung. Was war ihr Reichtum noch wert? Und du Vater und Mutter, der du heute das gleiche tust, indem du das Werk Gottes verachtest, das Gott dir aufgetragen hat. Ich beschwöre dich, jeden einzelnen von euch, dass ihr für die Seelen der Kinder arbeitet.

 

Verlorene Jahre!

Vor einiger Zeit lag ein junger Mann im Sterben und seine Mutter dachte, dass er ein Christ ist. Eines Tages, als sie an seinem Zimmer vorbei ging, hörte sie ihn sagen: "Verloren, verloren, verloren!" Die Mutter rannte in das Zimmer und schrie: " Mein Junge, ist es möglich, dass du dein Vertrauen in Jesus verloren hast, jetzt wo du stirbst?" "Nein Mutter, das ist es nicht! Ich habe eine Hoffnung über den Tod hinaus, aber ich habe mein Leben verloren. Ich habe vierundzwanzig Jahre gelebt und ich habe nichts für den Sohn Gottes getan. Und nun sterbe ich. Ich habe nur für mich gelebt! Ich habe mein Leben für diese Welt gelebt und nun, wo ich sterbe, habe ich mein Leben dem Herrn Jesus gegeben, aber mein Leben ist verloren."

Könnte das nicht von vielen von uns gesagt werden, dass unser Leben umsonst war, vielleicht sogar vollkommen umsonst, wenn es darum geht einen anderen Menschen zu Jesus zu führen?
Junges Mädchen, wirkst du für den Herrn? Versuchst du, Seelen für den Herrn zu gewinnen? Hast du versucht, deine Freunde dahin zu bringen, dass ihre Namen im Buch des Lebens geschrieben sind? Oder wirst du sagen: "Verloren, verloren! Viele Jahre sind vergangen, seit ich Christ geworden bin, aber ich hatte nie das Vorrecht, eine Seele zu Jesus zu führen?" Wenn da ein Kind Gottes ist, das noch nie die Freude hatte, um auch nur eine Seele in das Reich Gottes zu führen, oh, dann beginne heute! Es gibt auf, Erden kein größeres Vorrecht. Und ich glaube, meine Freunde, es war nie eine Zeit, in der es notwendiger war, für Gott zu wirken, als in dieser Zeit.

 

Aufwachen und zusammenstehen!

Ist es nicht an der Zeit, dass die Christenheit aufwachen sollte und wie ein Mann, dem Herrn zu Hilfe zu eilen, und danach zu ringen, diese schwarzen Wellen des Todes, die über unsere Straßen rollen, und das Edelste und Beste das wir haben, mit sich reißen, zu bekämpfen und zurückzuschlagen.
Oh, möge Gott die Christen aufwecken! Und lasst uns unsere Lampen putzen und weitergehen und arbeiten für das Königreich seines Sohnes.

 

An Christen, die wieder abgefallen sind

Nun, zweitens, lasst mich ein wenig zu denen reden, die zurück in die Welt gegangen sind - zu den Abgefallenen. Vielleicht kamst du vor ein paar Jahren als Christ in eine neue Stadt. Vorher warst du Mitarbeiter in einer Kirche und hast den Kindergottesdienst mitgestaltet, aber als du in die fremde Stadt gekommen bist, wolltest du nur kurz warten. So hast du aufgehört mit dem Kindergottesdienst, und gleichzeitig hast du mit der ganzen Arbeit für Jesus gebrochen. Dann wurdest du in der neuen Gemeinde nicht so herzlich aufgenommen und hast nicht die Aufmerksamkeit bekommen, wie du es erwartet hast. So bist du einfach weggeblieben. Heute bist du soweit, dass man dich in den Theatern findet, unter den Lästerern und Trinkern. Vielleicht bist du ja auch noch gar nicht so lange von deines Vaters Haus weg.

 

Bist du glücklich ohne Gott?

Komm, sag mir, du Abgefallener, bist du glücklich? Hattest du eine glückliche Stunde seit du den Herrn verlassen hast? Befriedigt dich die Welt, oder die Treber, die du in der Welt gefunden hast? Ich bin schon sehr weit gereist, und ich habe nie einen glücklichen Menschen getroffen, der den Herrn verlassen hat. Ich habe noch keinen Menschen kennen gelernt, der wirklich wiedergeboren war, und den danach die Welt befriedigt hätte. Denkst du, der verlorene Sohn war glücklich in dem fremden Land? Frag die Verlorenen in dieser Stadt, ob sie wirklich glücklich sind. Du weißt, sie sind es nicht! "Da ist kein Friede", sagt mein Gott, für die Bösen. Da ist kein Friede für den, der in Rebellion gegen Gott lebt, einmal vorausgesetzt, er hat von dem himmlischen Geschenk geschmeckt und war in der Gemeinschaft mit Gott und hatte süße Gemeinschaft mit dem König der Himmel und hatte glückliche Stunden, in denen er dem Meister gedient hat, aber ist dann abgefallen. Ist es möglich, dass er dann glücklich ist?
Wenn er es ist, dann zeigt es nur, dass er noch nie wirklich bekehrt war. Wenn jemand wiedergeboren wurde und hat die himmlische Natur erhalten, dann wird die Welt niemals mehr das Verlangen seiner Natur befriedigen. Oh Abgefallener, du tust mir leid! Aber ich möchte dir sagen, dass der Herr dich noch viel mehr bemitleidet, als irgendein Mensch es kann. Er weiß, wie bitter dein Leben ist. Er weiß, wie dunkel dein Leben ist. Er möchte, dass du heim kommst.

 

Liebesbotschaft vom Vater

Abgefallener, komm heute heim! Ich habe eine Liebesbotschaft für dich vom Vater. Der Herr sucht dich und ruft dich heute nach Hause. Komm heim! Oh Wanderer, komm heute zurück von den dunklen Bergen der Sünde. Komm zurück und dein Vater wird dich herzlich empfangen. Ich weiß, dass der Teufel dir eingeredet hat, dass Gott nichts mehr mit dir zu tun haben möchte, weil

du ihn verlassen hast. Wenn das wahr wäre, dann wären nur wenige im Himmel. Ich denke, dass da kein Heiliger im Himmel ist, der nicht irgendwann einmal mit seinem Herzen vom Herrn gewichen ist. Vielleicht nicht in seinem Leben, aber in seinem Herzen. Das Herz des verlorenen Sohnes war schon in dem fernen Land, bevor sein Körper dort war. Abgefallener! Komm heute heim. Dein Vater möchte nicht, dass du ihm fern bleibst. Denkst du, der Vater des verlorenen Sohnes wartete nicht die ganzen Jahre sehnsüchtig darauf, dass sein Sohn heim kommt? Die ganze Zeit schaute der Vater mit Verlangen nach seinem Sohn. Der Vater will dich wieder bei sich haben. Es interessiert mich nicht, wie weit du von Gott entfernt bist. Der große Hirte möchte dich heute wieder in seinem Stall versammeln. Hast du je von einem Abgefallenen gehört, dass

Gott ihn nicht gerne wieder aufgenommen hat? Ich habe von irdischen Vätern und Müttern gehört, die ihre Söhne nicht wieder aufgenommen haben, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott jemals einen Abtrünnigen, der ernstlich wieder zurück wollte, nicht auch wieder aufgenommen hat.

 

Ein Vater sucht sein Kind

Vor vielen Jahren, als es in Chicago noch keine Züge gab, da haben sie das Korn hunderte von Meilen aus den westlichen Prärien auf Wagen eingefahren. Da war ein Vater, der eine große Farm weit draußen hatte, der sowohl das Evangelium verkündigte, als auch auf der Farm arbeitete. Eines Tages, als ihn die Arbeit für das Evangelium sehr einnahm, da schickte er seinen Sohn mit dem Korn nach Chicago. Er wartete und wartete, dass sein Sohn wieder zurückkommen würde, aber dieser kam nicht mehr. Schließlich konnte er einfach nicht mehr warten und sattelte sein Pferd und ritt los. In Chicago erfuhr er, dass sein Sohn wirklich hier war und das Korn verkauft hatte. Jetzt fürchtete er, dass sein Sohn ausgeraubt und getötet worden war. Schließlich mit der Hilfe eines Detektivs kam er in eine Spielhalle, und fand heraus, dass sein Sohn sein ganzes Geld verspielt hatte. Dann, in der Hoffnung, sein Geld wieder zurück zu bekommen, hatte er alles, was er noch besaß, eingesetzt und auch noch verloren.
Er war unter die Diebe gefallen und, wie der Mann, der nach Jericho ging, raubten sie ihm alles und kümmerten sich nicht mehr um ihn. Was sollte er tun? Er schämte sich, zurück zu seinem Vater zu gehen und floh. Der Vater erkannte, was das alles zu bedeuten hatte. Er wusste, dass der Junge Angst hatte, zu ihm zurück zu gehen, weil er meinte, er würde sehr ärgerlich werden. Er war betrübt, dass sein Sohn solche Gefühle gegen ihn hatte. Dies ist genauso wie der Sünder! Der denkt: weil ich gesündigt habe, will Gott nichts von mir wissen. Aber was tat der Vater?
Sagte er: "Lass den Sohn gehen!" Nein, er ging ihm nach. Der Vater ging von Stadt zu Stadt, von Ortschaft zu Ortschaft. Er fragte die Pfarrer, dass sie ihn predigen lassen und am Ende der Predigt erzählte er die Geschichte von seinem Sohn: "Ich habe einen Sohn, der irgendwo auf der Erde herum wandert". Er beschrieb dann seinen Sohn und fragte: " Wenn ihr jemals meinen Sohn sehen werdet, oder von ihm hört, bitte schreibt mir!" Schlussendlich fand er heraus, dass er nach Kalifornien gegangen war. Tausende von Meilen weg. Sagte der Vater: " Lass ihn gehen?" Nein, er ging los zur Pazifik Küste und suchte dort seinen Sohn. Er ging nach San Francisco und gab Anzeigen in den Zeitungen auf, dass er zu dem und dem Tag dort in jener Kirche predigen würde. Als er mit der Predigt fertig war, erzählte er die Geschichte in der Hoffnung, dass sein Sohn die Anzeigen gesehen hat und zur Kirche gekommen war. Als er fertig war, dort ganz hinten in der Galerie, war ein junger Mann, der wartete bis alle Zuhörer hinausgegangen waren, dann kam er nach vorne. Der Vater erkannte seinen Sohn und rannte auf ihn zu und umarmte ihn. Der Junge wollte alles bekennen was er getan hatte, aber der Vater wollte kein Wort hören. Er vergab ihm gerne und nahm ihn wieder mit nach Hause.

 

Die Lügen Satans

Oh, ausschweifender Mensch, du kannst die dunklen Berge der Sünde besteigen, aber Gott möchte dich wieder daheim haben. Der Teufel erzählt dir Lügen über Gott. Du denkst, er möchte dich nicht wieder annehmen. Ich sage dir, er wird dich in dieser Minute annehmen, wenn du dich entscheidest, zurückzukommen. Sprich: "Ich will aufstehen und zurück zu meinem Vater gehen". Möge Gott sich herabneigen um dir zu helfen diesen Schritt zu tun! Da ist nicht einer, den Jesus viel länger gesucht hat, wie dieser Vater. Da ist nicht ein Tag, wo Jesus dich nicht gesucht hat!

Es kümmert mich nicht, was in der Vergangenheit war, oder wie schwarz dein Leben ist. Er möchte dich wieder annehmen. Steh auf, und komm zurück zu deinem Vater. Vor nicht langer Zeit in Edinburg lebte eine eifrige Christin. Diese fand eine junge Frau, die so von der Hölle ergriffen war, dass sie als Hure dahinlebte. Die Frau bat sie doch, dass sie zurück zu ihren Eltern ging, aber sie sagte nein, meine Eltern würden mich niemals aufnehmen. Diese Christin wusste, wie ein Herz einer Mutter war und setzte sich hin und schrieb einen Brief an deren Mutter. Sie erzählte ihr alles, wie sie ihre Tochter getroffen hat und wie es ihr leid war und wie sie gerne wieder zurück wollte. Die nächste Post brachte eine Antwort zurück und auf dem Briefumschlag war geschrieben: "Sofort, Sofort!" Das war das Herz der Mutter. Sie öffneten den Brief. Ja sie hatte ihr vergeben. Sie wollten, dass sie zurückkommt und hatten Geld dazu gelegt, dass sie sofort kommen sollte. Sünder das ist das Wort! "Komm sofort!" Das ist, was der große, liebende Gott jedem unsteten Sünder sagt. "Sofort". Ja, der du abgefallen bist. Komm heute heim! Er wird dich herzlich empfangen und es wird Freude im Himmel sein über dein Erscheinen. Komm, alles ist bereit!

 

Was der verlorene Sohn verloren hatte

Ein Freund sagte mir einmal, weißt du, was der verlorene Sohn verloren hat, als er in das fremde Land ging? Er verlor sein Essen. Das ist, was jeder arme Rückfällige verliert. Da ist kein Manna vom Himmel. Die Bibel ist dir ein verschlossenes Buch. Du siehst das schöne im Wort nicht. Dann verlor er seine Arbeit. Er war Jude und sie machten einen Schweinehirten aus ihm. Das war schlimm für einen Juden. So verliert jeder, der den Herrn verlässt, seine Arbeit. Er kann nichts für Gott tun. Er kann nicht für die Ewigkeit wirken. Er ist ein Stolperstein für die Welt. Mein Freund, lass es nicht zu, dass die Welt dir zum Fall in die Hölle wird.
Der Sohn verlor auch sein Zeugnis. Wer glaubte ihm? Ich kann mir vorstellen, wie einige Männer aus dem fernen Land zu ihm kamen und den elenden Sohn in seinen Lumpen sahen, wie er dort unter den Schweinen war. Wie der Eine zum Anderen sagte: "Schau dir diese jämmerliche Gestalt an". "Was, ihr nennt mich eine jämmerliche Gestalt? Mein Vater ist ein reicher Mann!" Meinst du, dass die Männer ihm geglaubt hätten? Dieser Bettler, der Sohn eines reichen Mannes? Nicht einer hätte ihm geglaubt. "Wenn er so einen reichen Vater hätte, dann würde er zu ihm gehen!" So auch mit denen, die Gott verlassen haben. Die Welt glaubt ihnen nicht, dass sie Söhne eines Königs sind. Sie sagen: "Wenn dort Brot die Fülle ist, warum gehen sie dann nicht zu ihrem Vater?" Dann hat der verlorene Sohn auch sein Zuhause verloren. Er hatte dort in dem fremden Land kein Heim. Solange wie sein Geld reichte, war er ziemlich angesehen und beliebt unter seinen Kumpanen. Aber sobald das Geld ausgegeben war, wo waren seine Freunde? Das ist der Zustand von jedem Abtrünnigen auf der Welt!

 

Und dann?

Jetzt sagt vielleicht jemand: "Es wird mir nicht viel nützen, zurückzugehen. In ein paar Tagen wird alles wieder beim Alten sein. Ich würde gerne wieder zurück zum Vater gehen, aber ich weiß nicht, ob ich auch dort bleiben werde. Stelle dir einmal dieses Bild vor: Der Sohn war heimgekommen und der Vater hatte das gemästete Kalb geschlachtet und dort sitzen sie und essen. Ich kann mir denken, das war der süßeste Bissen in seinem Leben. Vielleicht das beste Abendessen, das er in seinem Leben je bekommen hat. Sein Vater sitzt ihm gegenüber - er ist voller Freude. Sein Herz fließt über und plötzlich sieht der Vater seinen Sohn weinen. "Mein

Sohn, warum weinst du? Bist du nicht glücklich, dass du wieder daheim bist?" Oh doch, Vater, ich war nie glücklicher als heute, aber ich habe so Angst, dass ich wieder zurück in das fremde Land gehe!" Was, du kannst dir so etwas nicht vorstellen? Wenn du ein Essen in deines Vaters Haus hattest, dann wirst du nicht mehr daran denken, wieder zu gehen

 

Fragen an die Menschen ohne Gott

Zum Schluss lasst mich zu der dritten Gruppe reden: "Und so der Gerechte kaum erhalten wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen? "Sünder, was wird aus dir werden? Wie wirst du entkommen? Wo bist du? Ist es wahr, dass du ohne Gott und ohne Hoffnung in dieser Welt lebst?
Hast du dir je Gedanken gemacht, was aus dir wird, wenn du durch eine plötzliche Krankheit stirbst? Wo wirst du die Ewigkeit verbringen? Ich lese, dass der Sünder ohne Gott, ohne Hoffnung und ohne Entschuldigung ist. Wenn du nicht errettet bist, welche Entschuldigung wirst du haben? Du wirst nicht Gott die Schuld geben können. Er wartet sehnsüchtig, dass du zu ihm kommst.

 

Hilfe für jeden der sich danach sehnt

Ich möchte dir heute sagen: wenn du willst, kannst du errettet werden. Wenn du wirklich aus dem Tod in das Leben kommen willst, wenn du das ewige Leben erben willst, wenn du ein Kind Gottes werden möchtest, dann treffe heute eine Entscheidung, dass du das Reich Gottes suchen willst. Ich sage dir, durch die Autorität des Wortes, wenn du das Reich Gottes suchen wirst, wirst du es auch finden. Niemals hat ein Mensch Christus mit aufrichtigem Herzen gesucht und ihn nicht auch gefunden. Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der sich diese Frage gestellt hat und hat darauf keine Antwort bekommen.

 

Der zweite Abschnitt des Lebens

Seit diesem Jahr hat mich ein feierliches Gefühl ergriffen. Ich habe das Alter erreicht, wo man sagt, dass man in der Mitte des Lebens steht. Ich schaue auf das Leben, wie ein Mensch, der den Gipfel erreicht hat und der jetzt auf der anderen Seite hinab geht. Ich habe die Hälfte des Lebens erreicht, wenn man davon ausgeht, dass ein Mensch vielleicht 70 Jahre alt wird. Jetzt bin ich auf der anderen Seite des Berges. Ich rede zu den vielen, die ebenfalls diesen Punkt erreicht haben. Ich frage dich, wenn du kein Christ bist, dann setze dich doch einmal ein paar Minuten hin und frage dich, wie es bei dir aussieht. Lasst uns zurückschauen auf den Berg, den wir bestiegen haben. Was siehst du? Gleich dort hinten steht deine Wiege. Sie ist gar nicht weit weg! Wie kurz ist das Leben! Das alles kommt einem vor wie gestern. Schau weiter an dem Berg. Gleich dort ist ein Grabstein. Er markiert den Ruheplatz einer geliebten Mutter. Als diese Mutter starb, hast du nicht Gott versprochen, dass du ihm dienst? Hast du nicht gesagt, dass der Gott meiner Mutter auch mein Gott sein soll? Hast du nicht ihre Hand genommen in dieser Stille der Sterbestunde und gesagt: "Ja Mutter ich werde dich im Himmel treffen!" Doch bist du Gott in der Zeit näher gekommen? Hast du das Versprechen gehalten? Versuchtest du, es zu halten? Zehn Jahre sind vorbei, vielleicht fünfzehn, aber bist du Gott näher gekommen? Hat das Versprechen etwas zum Guten in dir bewirkt? Nein, dein Herz ist härter geworden. Die Nacht ist dunkler geworden. Nach und nach wird der Tod seine Schatten nach dir ausstrecken. Mein Freund, wo bist du? Schau noch weiter! Etwas weiter den Berg hinab ist noch ein Grabstein. Er markiert den Ruheplatz eines kleinen Kindes. Vielleicht war es ein kleines herzliches Mädchen mit dem Namen Mary, oder es war ein Junge. Als das Kind von dir genommen wurde, hast du nicht Gott und dem Kind versprochen, dass du sie im Himmel siehst? Denk mal darüber nach. Streitest du immer noch gegen Gott? Verhärtest du immer noch dein Herz? Predigten, die dich vor 5 Jahren bewegt haben, - tun sie das immer noch? Schau noch etwas weiter den Berg hinab. Da unten ist

ein Grab. Du kannst nicht sagen, wie viele Tage, Wochen, Monate oder Jahre es weg ist. Du treibst diesem Grab entgegen. Viele von euch sind dem Grab schon nahe. Deine Kraft lässt schon nach und die Haare werden grau. Vielleicht ist dein Sarg schon gemacht und dein Leichentuch wartet schon auf dich. Mein Freund, ist es nicht die absolute Dummheit, die Erlösung so weit von sich zu schieben? Ich rede zu so vielen Menschen heute, und zweifellos ist da einer unter uns, der einen Schritt vor seinem Grab steht. Sei es der Redner, oder einer der Zuhörer! Warum schiebst du diese Frage hinaus? Warum sagst du auch heute wieder zu Jesus: "Lass mich heute, zu einer bequemeren Zeit werde ich ernst machen. "Warum lässt du ihn nicht heute ein? Warum öffnest du dein Herz nicht und sagst: "König der Ehren, ziehe ein!"
Wird da je eine bessere Gelegenheit kommen? Hast du es nicht Gott schon vor Jahren versprochen? Einige versprachen es Gott, dass sie sich bekehren würden, wenn sie verheiratet sind, andere, wenn sie selbstständig sind. Hast du dich daran gehalten?

 

Drei Stufen in eine verlorene Ewigkeit

Du weißt, dass da drei Stufen in die verlorene Ewigkeit sind. Lass mich dir die Namen nennen. Die erste ist Nachlässigkeit. Alles was ein Mensch tun muss, ist die Erlösung zu vernachlässigen. Das bringt dich sicher in die Hölle. Manche Menschen sagen: "Was habe ich getan?" Aber wenn du deine Erlösung vernachlässigst, wirst du verloren gehen. Ich treibe auf schnellem Fluss. Ich liege in meinem kleinen Boot. Ein paar Kilometer weiter unten ist der große Wasserfall. Jeder, der dort landet, ist verloren. Ich muss mich nicht anstrengen und rudern, um dorthin zu gelangen. Das einzige was ich machen muss, ist, meine Ruder einziehen und nachlässig sein.
Alles, was ein Mensch machen muss, um verloren zu gehen, ist die Arme zu falten und auf dem Fluss des Lebens sich treiben zu lassen.  Die zweite Stufe ist Ablehnung. Wenn ich dir heute an der Tür begegnen würde und dich fragen würde, um Ernst zu machen mit Gott, würdest du sagen: "Nicht heute! Herr Moody, nicht heute!" Und wenn ich dann wiederholen würde: "Ich möchte, dass du das ewige Leben ergreifst." Würdest du dann nicht freundlich ablehnen: "Ich möchte heute kein Christ werden. Danke. Ich weiß, dass es richtig wäre, aber nicht heute!"
Die dritte Stufe ist, es zu verachten. Einige hier haben diese Stufe schon erreicht! Du verachtest Christus, du hasst ihn und du hasst das Christentum. Du hasst die besten Menschen auf der Welt und deine besten Freunde die du hast. Und wenn ich dir eine Bibel geben würde, würdest du sie zerreiße und darauf treten. Oh, du, der du das Evangelium verachtest, bald wirst du in einer anderen Welt sein. Eile dich, und kehre um zu Gott.  Nun, auf welcher Stufe bist du mein Freund? Was machst du? Vernachlässigen, ablehnen, oder verachten? Denk daran, viele befinden sich auf der ersten Stufe wenn sie sterben. Vernachlässigen! Sehr viele befinden sich auf der zweiten Stufe. Ablehnen! Und wieder viele stehen auf der letzten Stufe und verachten die Erlösung.
Vor Jahren hast du das Evangelium vernachlässigt, dann kamst du dazu, es abzulehnen und heute verachtest du das Christentum und Jesus. Du hasst das Klingen der Kirchenglocken, die Bibel und die Christen. Du verfluchst den Grund, auf dem wir stehen, aber noch ein paar Schritte, und du bist für immer weg. Oh, du, der du verachtest. Ich stelle vor dir, das Leben und den Tod. Was wirst du wählen? Als Pilatus Jesus in seinen Händen hatte, sagte er: "Was soll ich mit ihm tun?" Und die Menge schrie, dass er ihn kreuzigen soll. Junger Mann, ist das auch deine Sprache heute? Sagst du auch: "Weg mit dem Evangelium! Weg mit dem Christentum! Weg mit deinen Gebeten, deiner Predigt, deinem Evangelium! Ich will Christus nicht!" Oder wirst du klug sein und sagen: "Herr Jesus, ich möchte dich, ich brauche dich, ich will dich haben?" Oh, möge Gott dich zu dieser Entscheidung bringen!

 

 


   

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