Zeichen der Endzeit

 Viele Menschen in der heutigen Zeit spüren, dass etwas nicht mehr stimmt. Sie haben ein ungutes Gefühl dabei, wenn sie daran denken, was die Zukunft wohl bringen mag. Erst zur Jahrtausendwende wurden wieder viele Stimmen laut, dass dies das Ende unserer Zivilisation sei. Auch die Bibel nennt uns ein Ereignis, bei dem der Menschheit ein Ende gesetzt wird. Es handelt sich dabei um die Wiederkunft Jesu. Für die meisten Menschen wird dies der schrecklichste Tag in ihrem Leben sein. Für diejenigen aber, die in ihrem Leben das einmalige Angebot Gottes zur Errettung der Menschen angenommen und an den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz geglaubt haben und ihm nachgefolgt sind, für die wird es der schönste Tag in ihrem Leben sein, weil sie bei der Wiederkunft Jesu endgültig erlöst und dann gemeinsam mit Jesus auf der neuen Erde für alle Ewigkeit leben dürfen. Wir wollen nun anhand der Bibel betrachten, welche Zeichen die baldige Wiederkunft Jesu ankündigen.

 Matthäus 16,3 Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels könnt ihr urteilen; könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen?

Viele Prophezeiungen deuteten im Alten Testament auf die Geburt Jesu hin und viele Zeichen bekundeten, dass Jesus der erwartete Messias war. Was die Wiederkunft Jesus anbelangt, so gibt uns die Bibel keinen genauen Zeitpunkt. Sie gibt uns aber dafür viele Zeichen, anhand derer wir erkennen können, ob die Wiederkunft Jesu nahe vor der Tür steht. Wenn wir diese Zeichen beachten, so werden wir im Gegensatz zum Volk Israel damals erkennen, in welcher Zeit wir leben.

Matthäus 24,3-5 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.

Die damaligen Jünger wollten die Zeichen für das zweite Kommen Jesu wissen, damit sie sich darauf vorbereiten konnten, denn es ist ein freudiges Ereignis, auf das wir alle blicken dürfen. Doch Jesus warnt uns davor, dass wir uns nicht verführen lassen dürfen (vgl. Die Täuschung).

Haben wir nicht schon Menschen, die sich als Jesus, als Messias oder als Erlöser ausgeben? Gibt es nicht schon viele Sekten, Religionen oder Gruppierungen, die einzelnen Menschen nachlaufen? Besteht die Gefahr, dass wir Menschen mehr glauben als der Bibel und damit Gott?

Jesus warnte uns in Matthäus 24 insgesamt vier mal vor Verführung. Kurz vor der Wiederkunft muss es also ein totales religiöses Durcheinander und eine Vermischung von Religionen geben, so dass die Wahrheit nur noch schwer zu finden ist. Die Bibel ist unsere einzige Chance, die Wahrheit zu erkennen. Wer die Bibel als Fundament der Wahrheit ablehnt, wird sich im Mischmasch der Religionen verlieren und dadurch verführt werden.

Matthäus 24,6.7 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da; Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.

Kriege gab es schon immer. Aber im letzten Jahrhundert hatten wir zwei Weltkriege, den Koreakrieg, den Vietnamkrieg, den Krieg zwischen Iran und Irak, Arabern und Israelis, Kriege in Bosnien, im Kosovo, im früheren Jugoslawien, Afghanistan, Tschetschenien, Nordirland, überall in Afrika, von Ruanda und Somalia bis zum Sudan und zum Kongo. Im 20. Jahrhundert sind ca. 180 Millionen Menschen durch Kriege getötet worden. Das sind mehr Tote als in allen anderen Jahrhunderten zusammen.

Viele Menschen haben Angst vor einer weltweiten atomaren Vernichtung der Menschheit. Doch hier hat die Bibel eine erfreuliche Nachricht: ... seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.

In diesem Satz steckt die tröstliche Tatsache, dass die Menschen sich durch einen Krieg nicht selbst vernichten werden. Wenn die Krisenherde weltweit zunehmen, dann brauchen wir uns nicht zu erschrecken. Das Ende der Welt sind diese Kriege nicht.

Wie sieht es mit Hungersnöten und Erdbeben aus?

 - Jeder 7. Mensch auf dieser Erde hungert (fast 1.000.000.000 Menschen)

- Die weltweite Zunahme der Naturkatastrophen bezweifeln heute nur noch sehr wenige Menschen. Die USA baten z.B. im Jahr 2000 zum ersten Mal um internationale Unterstützung bei der Bekämpfung der Brände im eigenen Land.

Bild 1: Zunahme der Naturkatastrophen seit 1950

Matthäus 24,12 Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.

Haben wir das Gefühl, das Ungerechtigkeit auf dieser Welt herrscht?

Durch Spendenaffären innerhalb der Politik wird uns klar gemacht, dass nicht einmal diejenigen die Gesetze halten, die sie machen. Warum sollte dann ein "normaler" Bürger die Gesetze halten?

Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Betrügereien: viele Menschen denken nur noch an ihren eigenen Vorteil. Doch die Ungerechtigkeit wird noch weiter zunehmen und die Menschen werden sich nur noch um ihre eigenen Bedürfnisse kümmern und ihr persönliches Umfeld dabei vergessen.

Selbst unter Christen wird die Liebe erkalten. Die Aufgabe eines Christen sollte sein, Menschen zu Jesus zu führen. Doch Sorglosigkeit macht sich breit. Für viele scheint es egal zu sein, dass Menschen verloren gehen werden, nur weil sie nichts vom rettenden Plan Jesu gehört haben und sich so nicht richtig entscheiden konnten.

2.Tim 3,1-4 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten Feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott;

Treffender hätte man unsere derzeitige Gesellschaft nicht beschreiben können.

- Die Menschen werden viel von sich halten:

Durch die Luft- und Raumfahrt, durch die Genforschung oder allgemein den hohen technischen Stand ist die Menschheit stolz auf das, was sie zu leisten im Stande vermag.

- Die Menschen werden geldgierig sein:

Durch die Börse, die Werbung und unser ganzes Umfeld wird uns Menschen suggeriert, dass Geld und Konsum das Allerwichtigste auf dieser Welt sei.

- Die Menschen werden zuchtlos, wild und gottlos sein:

Gerade durchs Fernsehen wird uns gezeigt, welche Praktiken im Sexualleben anscheinend "normal" sind. Selbst die Ehe zwischen Mann und Frau scheint nur noch eine Fassade alter Traditionen zu sein. Nur noch sehr wenige Menschen denken bei der Ehe daran, dass sie einst von Gott im Paradies gestiftet wurde, um das Zusammenleben zwischen Mann und Frau zu gewährleisten.

Ebenfalls durchs Fernsehen verursacht, werden wir zu einem Volk von Gottlosen und Spiritisten. Jeden Tag laufen unzählige Mystery-Sendungen, die uns Glauben machen wollen, dass es zwar Übernatürliches, Unheimliches, Dämonen und Geister gibt, aber den Gott der Bibel, den soll man am Besten vergessen (vgl. Die große Täuschung).

Lukas 21,26 ... und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.

Dieser Text besagt nichts anderes, als dass die Menschen Angst vor der Zukunft haben werden. Angst in Erwartung der Dinge, die kommen werden. Die Menschen spüren heute schon, dass etwas nicht mehr stimmt, doch sie wissen nicht, was bald über die Erde hereinbrechen wird, weil sie die biblischen Prophezeiungen nicht kennen.

Allein die zunehmenden Naturkatastrophen werfen bei vielen schon die Frage auf, was denn als nächstes wohl kommen wird. Doch Gott benutzt sie, um Menschen auf das aufmerksam zu machen, was bald kommen wird. Noch ist Gnadenzeit, noch streckt Jesus seine rettende Hand nach jedem einzelnen Menschen aus, um ihn zu erretten. Lassen Sie uns dieses einmalige Angebot annehmen, damit wir gemeinsam mit Jesus auf der neuen Erde (vgl. Offenbarung 21) sein werden.

1. Tim 4,1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen ...

Die Wahrheit, die Bibel, ist die einzige sichere Quelle, die uns die Zukunft voraussagt. Nur der Bibel dürfen wir Glauben schenken, da sich ihre Prophezeiungen (Voraussagen) schon fast alle erfüllt haben.

Die teuflischen Lehren sind die Lehren, bei denen sich Menschen der Kraft Satans öffnen. Die bedrohlichsten und zugleich mächtigsten Irrlehren, sind der Spiritismus und Okkultismus. Mit ihren vielschichtigen Erscheinungsformen öffnen sich die Menschen der Macht Satans, meist ohne es zu wissen:

- Tote befragen

- Kartenlegen

- Astrologie

- Zauberei.

- Meditation

- Yoga

- Wiederverkörperung

- Tischrücken

- Hypnose

- Hellsehen.

- Wünschelrutengehen

- Heilen oder Wahrsagen durch Pendeln

- Wahrsagen durch eine Kristallkugel

- Aus Handflächen lesen

- Aus Kaffeesatz lesen

Es würden sich noch viele Praktiken finden lassen, bei denen man sich auf eine fremde Kraft (der Kraft Satans) einlässt. Warum soll dies gefährlich sein, werden Sie vielleicht fragen. Ganz einfach. Gott hat es verboten, dass wir uns mit solchen Praktiken einlassen. Lesen Sie hierzu 2. Timotheus 4,3.4; 5.Mose 18, 10-12 und Jesaja 47,13.14.

Wenn man bedenkt, wie viele Menschen ihr Leben nach dem Horoskop ausrichten, das in 5. Mose 18,10-12 ausdrücklich untersagt ist, so können wir sagen, dass wir genau in dieser Zeit leben, in der sehr viele Menschen den Lügen Satans vertrauen. Man greift lieber zu Büchern von Nostradamus als den zu befragen, der es wirklich weiß.

Hinweis: Gerade die Vermischung von Christentum mit fernöstlichen Elementen, stellt eine sehr ernste Gefahr da, weil man nicht mehr der Bibel als Quelle der Erkenntnis vertraut, sondern lieber in sich "hineinhorcht". Dabei gab Gott uns die Bibel und das Gebet, damit wir seinen Willen erfahren können.

Matthäus 24,14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Bevor Jesus wiederkommt, wird das Evangelium, die frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus, auf der ganzen Welt gepredigt werden.

Hinweis: Im Zeitalter von Satelliten und Internet ist die Möglichkeit gegeben, das Evangelium an die entferntesten Teile der Erde zu tragen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Evangelium auf der ganzen Welt gepredigt wird und dann wird Jesus wiederkommen.

Matthäus 24,26.27 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis hin zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohnes sein.

Hier wird nochmals ganz deutlich beschrieben, dass wenn Jesus wiederkommt, dann wird dies ein gewaltiges Ereignis sein. Wir müssen ihn dann nicht in der Wüste oder in irgendeinem Haus suchen. Wir alle werden ihn sehen. Lassen wir uns nicht durch irgendwelche Meldungen in den Medien, usw. täuschen (vgl. Die Wiederkunft Jesu).

Hinweis: In Offenbarung 1,7 schildert uns die Bibel z.B., dass Jesus bei seiner Wiederkunft von allen Augen gesehen wird. Also, entweder werden ihn alle Menschen sehen und das nicht nur durch einen Fernseher, oder wer immer sich als Jesus ausgeben wird, er ist ein Lügner und Verführer.

Matthäus 24,21.22.29.30 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. ... Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.

Diese Bedrängnis, von der an dieser Stelle die Bibel spricht, stellt das Mittelalter dar, in der die Menschen durch das päpstliche Rom verfolgt wurden (vgl. Daniel 7,25b). Nach dieser Bedrängnis sollen Zeichen an Sonne, Mond und Sterne geschehen, die der Wiederkunft Jesu vorausgehen sollen.

Die päpstliche Vorherrschaft endete im Jahre 1798 n. Chr., als die Armee Napoleons den Papst gefangen nahm (vgl. Daniel 7,25b). Um diese Zeit ereigneten sich die von Jesus angekündigten Zeichen:

Am 1. November 1755 geschah in Lissabon ein gewaltiges Erdbeben. 60000 - 90000 Menschen verloren ihr Leben. Die See erhob sich bis auf 18 Meter über die normale Höhe. Das Erdbeben erstreckte sich über eine Fläche von mindestens 10 Millionen Quadratkilometer und war in großen Teilen Europas, Afrikas und Amerikas spürbar.

Am 19. Mai 1780 verdunkelte sich in Neu-England die Sonne über mehrere Stunden. Dieses Phänomen ist bis heute nicht erklärbar. In der Nacht desselben Tages war es so dunkel, dass weißes Papier auch dann nicht zu erkennen war, wenn es unmittelbar vor die Augen gehalten wurde. Um Mitternacht lichtete sich die Finsternis, so dass der Mond erschien - aber er war rot wie Blut.

Am 13. November 1833 fielen in Nordamerika so viele Sternschnuppen vom Himmel, dass man nachts die Zeitung lesen konnte. Die Anzahl wurde auf 2.000.000 pro Stunde geschätzt. Die Gesamtdauer betrug zwischen 5 und 6 Stunden. Einige Beobachter verglichen ihre Anzahl mit den Flocken eines Schneesturms oder mit den Tropfen bei einem Regenschauer.

Nach Daniel 8,14 begann am 22. Oktober 1844 die letzte Phase des Erlösungsplans: das Vorwiederkunftsgericht (vgl. Das Gericht). Bei diesem Gericht wird im himmlischen Heiligtum darüber entschieden, wer bei der Wiederkunft Jesu erlöst wird und wer nicht. Offenbarung 22,12 schildert dieses Ereignis so:

Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind.

Bei der Wiederkunft Jesu steht also bereits fest, wer erlöst wird und wer nicht. Da die Zeichen an Sonne, Mond und Sterne schon geschehen sind und das Gericht ebenfalls schon lange tagt und die Wiederkunft als direktes Ereignis im Anschluss an die Zeichen sein soll, so können wir daraus entnehmen, dass wir heute in der Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu leben.

Hinweis: Da Matthäus 24 eine Mehrfachdeutung besitzt, es ist sehr wahrscheinlich, dass sich diese Zeichen an Sonne, Mond und Sterne ganz kurz vor der Wiederkunft Jesu noch einmal ereignen werden. Wenn Sie näheres über die letzten großen Ereignisse der Weltgeschichte erfahren wollen, so kann ich das Buch "Der große Kampf" von E.G. White empfehlen. In diesem Buch geht es um Kirche, Politik und die Zukunft der Welt.

Matthäus 24,36 Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern allein der Vater.

Nach der Bibel ist Jesus Gott (vgl. Die Gottheit Jesus Christus). Jesus ist aber auch der Schöpfer des Himmels, der Erde und aller Menschen (vgl. Jesus als Schöpfer). Betrachten wir 1. Thessalonicher 5,1-4: Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme.

Wer nicht wachen wird, der wird verloren gehen und der Tag der Wiederkunft wird ihn völlig überraschend treffen, so wie man von einem Dieb in der Nacht überrascht wird. Wer aber wacht, der ist nicht in der Finsternis und damit wird die Wiederkunft nicht überraschend sein. Ein Grund dafür, warum man nicht überrascht werden kann, könnte sein, dass der Vater seinem Volk den Tag und die Stunde der Wiederkunft bekannt geben wird.

Betrachten wir dazu Offenbarung 16,17: Und der siebente Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen!

In Offenbarung 15/16 sind die letzten sieben Plagen beschrieben, die sich kurz vor der Wiederkunft Jesu ereignen werden. In der sechsten Plage wird beschrieben, wie Jesus sich aufmacht, um seine Nachfolger zu erlösen (vgl. Offenbarung 16,12). Jesus kommt also auf diese Erde nieder, während Gott der Vater auf seinem Thron währt. Die Stimme aus dem Tempel kann also nicht die Stimme Jesu sein, da er sich bereits mit seinen Engeln auf den Weg gemacht hat. Die Stimme aus dem Tempel ist also die Stimme des Vaters. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Gott zu diesem Zeitpunkt Tag und Stunde der Wiederkunft Jesu seinem Volk bekannt geben wird.

Es ist Gottes Prinzip, seinem Volk große Ereignisse immer lange vorher und auch unmittelbar vor Eintreten des Ereignisses anzukündigen:

 Ereignis - Ankündigung - Tag und Stunde

Sintflut 

Du sollst in die Arche gehen (1. Mose 6,18)  

Von heute an in sieben Tagen will ich es regnen lassen (1. Mose 7,1.4) 

Sodom und Gomorra  

Geht aus diesem Ort (1. Mose 19.14)   

Die Engel ergriffen Lot, seine Frau und seine Töchter (1. Mose 19,15.16) 

Auszug aus Ägypten  

400 Jahre Sklavendienst (1. Mose 15,13.14)  

14 Tage vorher (2. Mose 12,1-3.6.12.17) 

Einzug nach Kanaan  

40 Jahre Wüstenwanderung (4. Mose 14,29-34)   

3 Tage vorher (Josua 1,11)

Zerstörung Jerusalems  

Diese Generation wird nicht vergehen (Matthäus 24,34)   

Belagerung durch Rom (Lk 21,20.21) 

Wenn nun Gott alle großen Ereignisse vorher ankündigt und meist auch Zeit und Stunde mitteilt, so wird er dies sehr wahrscheinlich bei dem größten Ereignis der Weltgeschichte auch tun. Gott könnte vom Thron im Himmel die Wiederkunft Jesu seinem Volk bekannt geben.

Offenbarung 13,15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Sonntagsgesetze

Wie wir in Offenbarung 13,11 schon ausführlich diskutiert haben, wird die USA dafür Sorge tragen, dass das päpstliche Rom wieder großes Ansehen in der Welt gewinnen wird. Dies wird dadurch geschehen, indem das Zeichen der Autorität Roms, der Sonntag, geheiligt werden muss (vgl. Das Malzeichen des Tieres). Dies wird dann der Fall sein, wenn sich die Protestanten in Amerika mit dem päpstlichen Rom verbünden werden.

Man könnte sich folgendes vorstellen: Durch eine unvorhersehbare Wendung, werden die Protestanten die amerikanische Regierung so unter Druck setzen, dass diese ein Sonntagsgesetz erlassen wird, damit man gezwungen ist, den Sonntag zu heiligen.

Hinweis: Wenn man bedenkt, welche weltweiten Veränderungen sich durch den 11. September 2001 ergeben haben, so fällt es uns nicht schwer zu glauben, dass besondere Ereignisse auch dazu führen können, dass Sonntagsgesetze erlassen werden. Wenn Amerikaner das Gefühl haben, dass Gott dieses Land nicht mehr segnet, so werden drastische Maßnahmen folgen.

Damit würde natürlich eine Verfolgung all derer einsetzen, die die Gebote Gottes halten, so, wie sie Gott uns Menschen gab (vgl. 2.Mose 20, Der Ruhetag Gottes). Wenn diese Sonntagsgesetze kommen, dann dauert es bis zur Wiederkunft nur noch kurze Zeit.

Doch bedenkt eines: Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen! (Apg. 5,29)

Matthäus 24,37-39 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.

Wie war es in den Tagen Noahs?

Die Gottlosigkeit auf Erden war so groß, dass Gott beschloss, die Menschheit zu vernichten. Die Menschen der damaligen Zeit waren nur mit ihrem Alltag beschäftigt und fragten nicht nach dem Willen Gottes. Noah predigte 120 Jahre lang eine kommende Sintflut, doch am Ende ging nicht ein Mensch außer der Familie Noahs in die Arche. Selbst als von allen Tieren dieser Erde jeweils zwei (bzw. sieben) in die Arche gingen, hatten sich die Menschen nicht bekehrt. Ein so eindeutiges Zeichen wollten die Menschen nicht verstehen. Dann schloss Gott die Arche (vgl. 1. Mose 7,16) und keiner konnte sich mehr entscheiden.

Hinweis: Wie hätte es auf uns gewirkt, wenn plötzlich alle Tierarten dieser Erde zielgerichtet in ein Schiff laufen? Ich bin mir sicher, dass sich die Menschen damals bestimmt Gedanken darüber gemacht haben, ob es nicht doch stimmen könnte, was Noah gepredigt hatte. Doch dann kamen Menschen auf die lehrten, dass es doch nicht sein kann. Sie verführten die damaligen Menschen und beschlossen damit ihr Schicksal.

Wie wird das Kommen Jesu sein?

Die Menschen heute sind mit ihrem Alltag völlig ausgelastet:

- Börse

- Urlaub

- Unterhaltung

- Arbeit

- Materialismus

 Kaum ein Mensch fragt heute noch nach dem Willen Gottes.

Auch die Menschen von heute wollen die eindeutigen Zeichen nicht erkennen. Die Naturkatastrophen, der Spiritismus, die Gottlosigkeit - alles nimmt ein erschreckendes Ausmaß an.

Doch wenn das Evangelium auf der ganzen Erde verkündigt wird, dann wird Gott die Türe schließen. In Offenbarung 15,5 wird beschrieben, dass Jesus seinen Mittlerdienst beenden wird. Kein Mensch kann sich dann noch für oder gegen Jesus entscheiden. Die Gnadentür wird für immer verschlossen sein, so wie Gott damals die Arche geschlossen hat. Doch die Menschen werden dieses Ereignis nicht verstehen, da sie sich nicht mit dem Wort Gottes beschäftigt haben.

Nachdem dies geschehen ist, werden die Menschen nach dem Wort Gottes suchen, doch ohne den Heiligen Geist werden die Menschen die Worte in der Bibel nicht verstehen können. Dann werden die letzten Plagen kommen und die Menschheit wird durch diese, genau wie damals durch die Sintflut, vernichtet werden.

Ich kann nur jedem Menschen raten, sich mit der Bibel auseinander zu setzen. Sie ist die einzige Schutzwehr, die wir gegen die große Verführung am Ende der Zeit haben. Jeder muss darauf achten, nicht zu den Menschen zu gehören, die vor der "Arche" stehen werden. Wer durch Jesus Christus erlöst ist, der kann den kommenden Ereignissen getrost und angstfrei entgegensehen.

Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht (Lukas21,28).

 


   

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